03 May 2026, 00:08

NRW bereitet Politiker mit neuen Sicherheitsregeln auf die Bundestagswahl vor

Plakat mit der Aufschrift "The Bipartisan Safer Communities Act" in schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, umrandet von einem schmalen schwarzen Rand, mit einer Grafik einer Person in einem blauen Hemd mit ausgestreckten Armen und entschlossener Miene.

NRW bereitet Politiker mit neuen Sicherheitsregeln auf die Bundestagswahl vor

Politikerinnen, Politiker und Mitarbeiter in Nordrhein-Westfalen haben vor der Bundestagswahl neue Leitlinien zum Umgang mit Bedrohungen und Feindseligkeiten erhalten. Das Präventionsnetzwerk #SicherImAmt veranstaltete eine Sonderberatung im Landesparlament in Düsseldorf. Hochrangige Vertreter wie Landtagspräsident André Kuper und Innenminister Herbert Reul nahmen teil, um die Sicherheitsvorkehrungen für gewählte Mandatsträger zu bewerten.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der regelmäßigen „Sicheren Sprechstunde“ statt, ein Service, der 2023 eingeführt wurde, um die wachsende Sorge vor Gewalt und Arbeitssicherheit im öffentlichen Dienst zu thematisieren. Die Beratung wird parallel zu Plenarsitzungen angeboten und bietet persönliche Hilfestellung zu Schutzmaßnahmen und Risikomanagement. Diesmal lag der Fokus auf der Vorbereitung auf mögliche Vorfälle während des Wahlkampfs.

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Expertinnen und Experten des #SicherImAmt-Netzwerks hielten Vorträge und diskutierten mit Abgeordneten, Parteimitarbeitern und Parlamentsbediensteten. André Niewöhner, ein Vertreter des Netzwerks, wies auf die steigende Zahl gewalttätiger Angriffe gegen Politiker hin. Er betonte die Notwendigkeit eines höheren Bewusstseins und präventiver Maßnahmen, um unerwartete Bedrohungen zu bewältigen.

Zu den zentralen Empfehlungen gehörte die systematische Dokumentation und Meldung von Hassbotschaften. Den Teilnehmenden wurde geraten, Termine oder öffentliche Veranstaltungen nicht allein wahrzunehmen. Die Abstimmung im Team und die ernsthafte Behandlung jeder Bedrohung wurden als entscheidende Schritte hervorgehoben. Ein frühzeitiger Kontakt zu Sicherheitsbehörden gelte als unverzichtbar, um Risiken wirksam zu minimieren.

Die Beratung wurde in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsmanagement des Landtags organisiert. Die hohe Teilnahme spiegelte die wachsenden Sorgen um die Sicherheit in der politischen Arbeit wider.

Die Veranstaltung bot konkrete Handlungsanweisungen, um die Sicherheit von Politikern und Mitarbeitenden zu verbessern. Die systematische Erfassung von Bedrohungen und die Teamkoordination zählten zu den wichtigsten Erkenntnissen. Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl zielen die Maßnahmen darauf ab, die Risiken für Menschen im öffentlichen Dienst zu verringern.

Quelle