09 May 2026, 16:04

NRW startet Plakatkampagne: "Besser ohne Messer" gegen Gewalt in Städten

Plakat mit der Überschrift "Präsident Bidens Strategie zur Prävention von Waffengewalt" mit einer Stadtlandschaft im Hintergrund.

NRW startet Plakatkampagne: "Besser ohne Messer" gegen Gewalt in Städten

Nordrhein-Westfalen startet Plakatkampagne gegen Messerangriffe in öffentlichen Räumen

In Nordrhein-Westfalen ist eine neue Plakataktion gegen Messergewalt an öffentlichen Orten gestartet worden. Innenminister Herbert Reul präsentierte die Initiative als Teil eines umfassenden Plans zur Erhöhung der Sicherheit. Die in Städten und an neuralgischen Punkten platzierten Plakate tragen eine klare Botschaft: „Besser ohne Messer“.

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Die Kampagne richtet sich gezielt an Gebiete, in denen es vermehrt zu messerbezogenen Vorfällen kommt. Digitale Werbetafeln zeigen die Motive mittlerweile in neun Sprachen und erreichen so eine breite Öffentlichkeit. Zu den Standorten zählen Flüchtlingsunterkünfte, Ausländerbehörden, Polizeistationen sowie stark frequentierte innerstädtische Bereiche.

Die Plakate warnen davor, dass selbst kleine Messer tödliche Folgen haben können. Viele Menschen tragen sie aus vermeintlicher Selbstverteidigung bei sich, doch die Behörden betonen, dass sie Konflikte oft erst eskalieren lassen. Begleitende Polizeiflyer bieten zudem Präventionstipps, um über die Risiken aufzuklären.

Die Aktion ist Teil von Reuls Zehn-Punkte-Plan gegen Messergewalt. Weitere Maßnahmen umfassen strengere Waffenkontrollen, individuelle Waffentragverbote, gezielte Ermittlungen und den Ausbau der Videoüberwachung. Erst kürzlich besuchte Reul Düsseldorf, um die Umsetzung in den dortigen Waffenverbotszonen zu begutachten.

Reul hat mehrfach betont, dass Messer auf den Straßen nichts zu suchen hätten. Die Kampagne soll diese Haltung unterstreichen und die Zahl der durch Klingen verursachten Verletzungen verringern. Das Vorhaben kombiniert öffentliche Warnungen mit verschärften Strafverfolgungsmaßnahmen. Die Behörden hoffen, dass die Plakate und die zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen die Messergewalt eindämmen werden. Die breite Streuung der Kampagne – in mehreren Sprachen und an verschiedenen Orten – unterstreicht ihren Anspruch, öffentliche Räume sicherer zu machen.

Quelle