Osterfeuer im Ennepe-Ruhr-Kreis: Hohe Brandgefahr durch extreme Trockenheit
Ella BeckerOsterfeuer im Ennepe-Ruhr-Kreis: Hohe Brandgefahr durch extreme Trockenheit
Behörden im Ennepe-Ruhr-Kreis warnen vor erhöhten Risiken bei Osterfeuern in diesem Jahr
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit sind Böden und Vegetation im Ennepe-Ruhr-Kreis extrem ausgedörrt – die Gefahr unkontrollierter Brände ist dadurch deutlich gestiegen. Bereits jetzt haben sich durch die Wetterbedingungen mehrere Wald- und Feldbrände ereignet.
In den vergangenen Jahren führten Osterfeuer immer wieder zu Verletzungen und unnötigen Einsätzen der Rettungskräfte. Einige Feuer gerieten außer Kontrolle, weshalb die Behörden in dieser Saison zu besonderer Vorsicht aufrufen.
Bevor ein Feuer entzündet wird, müssen Anwohner die örtlichen Vorschriften prüfen und gegebenenfalls eine Genehmigung einholen. Ist dies vorgeschrieben, muss das Feuer bei der Kommune angemeldet werden. Der gewählte Platz sollte nicht brennbar sein, ausreichend Abstand zu Gebäuden, Bäumen und Stromleitungen aufweisen und unter Berücksichtigung der Windrichtung gewählt werden, um Funkenflug zu vermeiden.
Als Brennmaterial dürfen nur trockenes, unbehandeltes Holz, Äste oder Strauchschnitt verwendet werden. Müll, behandeltes Holz, Kunststoffe oder anderer Abfall sind tabu. Unmittelbar vor dem Anzünden sollte das Material umgeschichtet werden, um sicherzugehen, dass sich keine Tiere darin versteckt haben.
Das Feuer muss ständig beaufsichtigt werden, und Löschmittel müssen griffbereit sein. Bei starkem Wind oder anhaltender Trockenheit ist besondere Wachsamkeit geboten. Wenn die Flammen erloschen sind, müssen alle Glutreste vollständig gelöscht sein, bevor die Stelle verlassen wird.
Durch die lang anhaltende Trockenheit ist die Brandgefahr im Ennepe-Ruhr-Kreis aktuell besonders hoch. Doch wenn Bürger Sicherheitsmaßnahmen beachten – sichere Standorte wählen, geeignetes Brennmaterial verwenden und das Feuer ständig überwachen –, lassen sich Unfälle vermeiden. Unkontrollierte Brände gefährden nicht nur Menschenleben und Eigentum, sondern belasten auch die Einsatzkräfte unnötig.






