26 April 2026, 08:04

Paderborner Polizist erhält Preis für bahnbrechende Terrorismusforschung

Polizeibeamte in Uniform stehen hinter Barrieren und schauen auf eine Menge, einige halten Waffen, mit Schildern und Gebäuden im Hintergrund während einer Anti-Terror-Operation in Wien, Österreich.

Paderborner Polizist erhält Preis für bahnbrechende Terrorismusforschung

Ein Polizeikommissar aus Paderborn ist für seine herausragende wissenschaftliche Leistung ausgezeichnet worden. Leandro Ragone erhielt im Februar 2025 einen Preis für seine Bachelorarbeit an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW). Seine Forschung konzentrierte sich auf die Terrorismusprävention durch die Überwachung von Telekommunikationsdaten.

Die feierliche Verleihung fand in Duisburg statt, wo 13 Absolventinnen und Absolventen für ihre akademischen Erfolge geehrt wurden. Ragone stach dabei mit seiner Arbeit besonders hervor, die Landrat Christoph Rüther als zukunftsweisend lobte. Rüther, der die lokale Behörde leitet, gratulierte dem Kommissar persönlich zu seinem Erfolg.

NRW-Innenminister Herbert Reul überreichte Ragone die Auszeichnung. Als Ehrengast würdigte Reul in seiner Ansprache auch die Leistungen aller Absolventen. An der Seite Ragones nahm zudem die Leitende Polizeidirektorin Margit Picker an der Veranstaltung teil, die den Abschluss seiner Studienlaufbahn markierte.

In seiner Arbeit untersuchte Ragone, wie die Telekommunikationsüberwachung präventiv im Kampf gegen Terrorismus eingesetzt werden kann. Die Studie wurde für ihre praktische Relevanz und ihren innovativen Ansatz bei der Bewältigung von Sicherheitsherausforderungen besonders hervorgehoben.

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Die Auszeichnung unterstreicht Ragones Beitrag zur modernen Polizeistrategie. Seine Forschung zur präventiven Überwachung hat in Fachkreisen der Strafverfolgung Aufmerksamkeit erregt. Die Würdigung zeigt zudem, wie wichtig akademische Arbeit für die Gestaltung zukünftiger Sicherheitspolitik ist.

Quelle