Polizei im Märkischen Kreis blitzt 23 Raser – einmonatige Fahrverbote drohen
Elias LehmannPolizei im Märkischen Kreis blitzt 23 Raser – einmonatige Fahrverbote drohen
Polizei im Märkischen Kreis verschärft Verkehrskontrollen im Rahmen einer europaweiten Sicherheitskampagne
Am Montagmorgen führte die Polizei im Märkischen Kreis verstärkte Verkehrskontrollen in Halver sowie entlang der B 229 bei Schmalenbach durch. Im Fokus standen Rasen, die Nutzung von Sicherheitsgurten und Verstöße durch die Benutzung von Mobiltelefonen am Steuer. Die Maßnahmen sind Teil der laufenden Bemühungen, Unfälle durch rücksichtsloses Fahren zu reduzieren.
Die jüngste Aktion war eingebettet in die europaweite Roadpol-Kampagne "Anschnallen". Beamte postierten sich unter anderem an der Volmestraße in Brügge, der Remscheider Straße in Halver sowie auf der B 229. Bei den Kontrollen wurden 23 Temposünder erwischt, darunter zwei lokale Autofahrer, die mit schweren Konsequenzen rechnen müssen. Ein Fahrer wurde mit 50 km/h über dem Limit gemessen, ein weiterer mit 41 km/h zu schnell – beide müssen nun mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.
Neben den Geschwindigkeitsüberschreitungen registrierte die Polizei sieben Verstöße gegen die Gurtpflicht sowie dreizehn Fälle illegaler Handynutzung am Steuer. Die Kontrollen stehen im Einklang mit weiteren Initiativen in der Region, darunter der "Blitzer-Marathon" in den Jahren 2024 und 2025, bei dem über 5.000 Knöllchen wegen zu schnellen Fahrens verhängt wurden. Bereits bei früheren "Gurt-Checks", wie etwa im Mai 2024 in der Nähe von Iserlohn, hatte sich gezeigt, dass in 20 Prozent der 150 kontrollierten Fahrzeuge Insassen nicht angeschnallt waren.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf Schulzonen, wo gezielt während der Bring- und Abholzeiten patrouilliert wird. Autofahrer werden daran erinnert, dass sie selbst dafür verantwortlich sind, Kinder im Fahrzeug ordnungsgemäß zu sichern.
Ziel der verschärften Kontrollen ist es, vermeidbare Unfälle durch Rasen, mangelnde Gurtnutzung und Ablenkung zu verringern. Mit anhaltenden Kampagnen und strengeren Überprüfungen setzt die Polizei auf mehr Regelbefolgung im Straßenverkehr. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, muss weiterhin mit Bußgeldern und Fahrverboten rechnen.






