Polizist riskiert 1.000-Euro-Auto für 111.111 Euro Spendenziel
Ein Polizist aus Coesfeld stellt sich einer ungewöhnlichen Herausforderung, um Geld für ein Kinderhospiz zu sammeln. Stefan Feldhaus und zwei Freunde werden mit einem für 1.000 Euro erworbenen Auto in nur fünf Tagen durch neun Länder fahren. Ihr Ziel: 111.111,11 Euro für junge Patientinnen und Patienten mit lebensverkürzenden Erkrankungen zu sammeln.
Das Trio nimmt vom 24. bis 28. August an der Wohltätigkeitsrallye Carbage Run teil. Die Veranstaltung hat strenge Regeln: Das Auto darf nicht mehr als 1.000 Euro kosten, muss mindestens 20 Jahre alt sein und die Hauptuntersuchung bestehen. Trotz des scherzhaften Namens der Rallye verspricht Feldhaus, sich strikt an alle Verkehrsregeln und Tempolimits zu halten.
Ihre Reise beginnt in der Nähe von München – das bedeutet, das Auto muss zunächst die Fahrt nach Bayern überstehen. Die Route führt sie durch neun Länder, wobei sie ausschließlich Nebenstraßen nutzen werden. Keiner der drei hat besonderes mechanisches Know-how, was die Herausforderung noch größer macht.
Falls das Auto das Ziel erreicht, wollen sie es versteigern. Alle Spenden kommen direkt dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Südliches Münsterland zugute. Das Hospiz unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit schweren Erkrankungen. Da die Rallye keine eigenen Veranstaltermittel erhält, fließt jeder gespendete Cent unbedingt benötigten Familien zu.
Das Team hat sich das ehrgeizige Spendenziel von 111.111,11 Euro gesetzt – eine Zahl, die für ihren mutigen Einsatz steht. Ob das Auto durchhält oder nicht: Die gesammelten Gelder werden lebenswichtige Betreuung für junge Patientinnen und Patienten ermöglichen. Die skurrilen Regeln der Rallye und die lange Strecke machen die Herausforderung noch anspruchsvoller.






