Rechtsextreme Gewalt in Essen-Kray: Vier Verletzte nach Angriff auf Gegenprotestierende
Lara LangRechtsextreme Gewalt in Essen-Kray: Vier Verletzte nach Angriff auf Gegenprotestierende
Gewalttätige Auseinandersetzung in Essen-Kray nach rechtsextremer Kundgebung
Am Freitagabend kam es in Essen-Kray zu einer gewaltsamen Konfrontation, nachdem eine rechtsextreme Versammlung stattgefunden hatte. Vier Menschen erlitten leichte Verletzungen, als ehemalige Teilnehmer der Veranstaltung an einer Bushaltestelle Gegenprotestierende angriffen. Die Polizei hat inzwischen 19 Tatverdächtige im Zusammenhang mit der Schlägerei identifiziert.
Der Vorfall ereignete sich im Rahmen mehrerer Zusammenkünfte, die am 8. August in Essen-Kray stattfanden. Nach dem Ende der rechtsextremen Kundgebung stiegen einige der ehemaligen Teilnehmer an der Haltestelle Kiwittstraße in einen Bus. Dort gerieten sie mit Gegenprotestierenden aneinander, die das Gebiet verließen, und griffen diese an.
Die Beamten griffen umgehend ein und stellten die Personalien von 19 Tatverdächtigen im Alter zwischen 13 und 45 Jahren fest. Sieben der Beteiligten waren minderjährig. Die Verdächtigen flüchteten kurz nach dem Angriff aus dem Bus, doch die Polizei konnte ihre Daten vor Ort sichern.
Der Essener Polizepräsident Andreas Stüve verurteilte die Gewalt scharf. Er betonte, dass rechtsextreme Extremisten in der Stadt nicht geduldet würden, und lobte das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte.
Die Ermittlungen dauern an. Die Behörden bestätigten, dass vier Personen leichte Verletzungen davontrugen. Für weitere Auskünfte steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr zur Verfügung. Die Polizei bekräftigte ihr Bekenntnis, die öffentliche Sicherheit in der Region zu gewährleisten.






