Remscheid startet neues Carsharing mit Elektroautos und Verbrennern
Neuer Carsharing-Dienst startet am Montag in Remscheid
Ab diesem Montag gibt es in Remscheid ein neues Carsharing-Angebot. Das Projekt soll Anwohnern, die nur gelegentlich ein Auto benötigen, eine flexible und kostengünstige Alternative zum eigenen Fahrzeug bieten. Vier Stationen werden in der Stadt eingerichtet, um den Zugang zu den geteilten Autos zu erleichtern.
Die Standorte verteilen sich auf zwei im Stadtzentrum, einen in Hasten und einen in Lennep. An jeder Station stehen zwei Fahrzeuge bereit, darunter zwei autohero und zwei autoscout – insgesamt acht Autos verfügbar, davon vier Elektrofahrzeuge und zwei mit Verbrennungsmotor.
Die Buchung und Bezahlung erfolgt bequem über eine Smartphone-App. Nutzer können damit ein Fahrzeug reservieren, es entsperren und die Fahrt abrechnen – ganz ohne Bürobesuch. Das System ist bewusst einfach und benutzerfreundlich gestaltet.
Das benachbarte Wuppertal betreibt ein ähnliches Carsharing-Modell bereits seit 16 Jahren. Dort stehen 100 Fahrzeuge an 36 Stationen bereit, von kleinen Stadtwagen bis hin zu größeren Transportern. Beide Städte erhoffen sich durch das Angebot eine Verringerung des privaten Autobesitzes und damit weniger Emissionen durch Produktion und Verkehr.
Für viele Nutzer wird das Carsharing günstiger sein als der Kauf und Unterhalt eines eigenen Wagens. Gleichzeitig trägt es zu Umweltzielen bei, indem es die Zahl der Fahrzeuge auf den Straßen reduziert.
Der Start in Remscheid knüpft an das bewährte Wuppertaler Modell an. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass das Angebot eine praktische Mobilitätslösung bietet – bei gleichzeitiger Kostensenkung und Emissionsreduzierung. Der Dienst nimmt am Montag den Betrieb auf, die Stationen sind dann stadtweit nutzbar.






