Rhein-Derby endet spektakulär: Gladbach hält Köln mit 3:3 auf Distanz
Elias LehmannRhein-Derby endet spektakulär: Gladbach hält Köln mit 3:3 auf Distanz
Borussia Mönchengladbach baut Vorsprung auf den 1. FC Köln aus – Rhein-Derby endet 3:3
Borussia Mönchengladbach hat seinen Vorsprung auf den 1. FC Köln in der Bundesliga nach einem packenden 3:3 im Rhein-Derby ausgebaut. Jens Castrop, einst Spieler der Kölner, traf für Gladbach doppelt, musste aber mitansehen, wie sein alter Verein in der Schlussphase noch den Ausgleich erzielte. Damit liegt Gladbach nun drei Punkte vor den Kölnern in der Tabelle.
Castrop brachte seine Mannschaft bereits in der ersten Minute in Führung und erhöhte in der 60. Spielminute auf 3:2. Doch die Kölner kämpften sich zurück und glichen in den letzten Minuten aus.
Der Weg des Mittelfeldspielers zu diesem Höhepunkt war alles andere als geradlinig. Nach seinem Eintritt in die Jugendakademie des 1. FC Köln 2015 wechselte er 2022 auf Leihbasis zum 1. FC Nürnberg. Ein Jahr später folgte der feste Wechsel zu den Franken, bevor er in dieser Saison zu Gladbach wechselte.
Zuvor hatte Castrop nach seinem Abgang von Köln zum SC Freiburg 2022 mit Spielmangel zu kämpfen. In jener Saison kam er nur auf acht Bundesliga-Einsätze. Doch bis März 2026 entwickelte er sich zu einem Leistungsträger in Freiburg, trug mit fünf Toren und sieben Vorlagen maßgeblich zum Erreichen eines Mittelfeldplatzes bei – und empfahl sich damit für den Wechsel zu Gladbach, wo er weiterhin überzeugt.
Trotz seines Abschieds von Köln betonte Castrop, es gebe "keine schlechten Gefühle" gegenüber seinem Ex-Verein. Er hatte das Gefühl, sich in Köln sportlich nicht weiterentwickeln zu können, und suchte eine neue Herausforderung.
Das Unentschieden festigt Gladbachs Tabellenführung mit drei Punkten Vorsprung auf Köln. Castrops Doppelschlag unterstrich seine Entwicklung seit dem Abschied von den Geißböcken, während sein alter Klub mit Kampfgeist noch einen Punkt rettete. Beide Teams blicken nun auf die nächste Runde der Bundesliga-Spiele.






