Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt Schulentwicklungsplan bis 2031 und neue Schulnamen
Lara LangRheinisch-Bergischer Kreis beschließt Schulentwicklungsplan bis 2031 und neue Schulnamen
Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs der Region bis 2031 verabschiedet. Das Ziel des Plans ist es, ein ausgewogenes und zugängliches Bildungsangebot zu sichern und gleichzeitig die Fachkräftentwicklung in der Region zu fördern.
Im Juli 2025 regte die Schulgemeinschaft eine Umbenennung der Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath an. Die Schulkonferenz stimmte dem Vorhaben zu, und in einer späteren Abstimmung entschied sich die Mehrheit für den neuen Namen: Margot-Friedländer-Schule. Der Name steht für das Engagement der Schule für Demokratie, Respekt, Toleranz sowie gegen Rassismus und Gewalt.
Der Schulentwicklungsplan bietet eine datengestützte Grundlage zur Weiterentwicklung der beruflichen Bildung. Er berücksichtigt Herausforderungen wie demografische Veränderungen, sich wandelnde Bildungswege, Digitalisierung und die Anforderungen des Arbeitsmarktes. Der Plan enthält konkrete Handlungsempfehlungen, um die Berufsausbildung zu verbessern, Schulprofile zu stärken, die Digitalisierung voranzutreiben und die Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs zu fördern.
Die Kreisverwaltung wird nun die im Plan skizzierten Maßnahmen weiter ausarbeiten und umsetzen. Die Umbenennung in Margot-Friedländer-Schule markiert einen bedeutenden Schritt für die Einrichtung. Der beschlossene Entwicklungsplan gibt der beruflichen Bildung in der Region bis 2031 eine klare Richtung vor. Beide Initiativen zielen darauf ab, die Bildungsqualität und den Zugang für Schülerinnen, Schüler sowie das Personal zu verbessern.






