Rheinisch-Bergischer Kreis startet digitale Lernorte für Schüler aller Altersstufen
Ella BeckerRheinisch-Bergischer Kreis startet digitale Lernorte für Schüler aller Altersstufen
Rheinisch-Bergischer Kreis startet Initiative zur Förderung digitaler Kompetenzen an Schulen
Unter dem Namen Digital Making Places hat der Rheinisch-Bergische Kreis ein neues Projekt ins Leben gerufen, das Schülerinnen und Schülern Zugang zu moderner Technologie und praxisnahem Lernen ermöglicht. Vier speziell eingerichtete Lernorte sind in der Region entstanden und richten sich an Kinder und Jugendliche von der Grundschule bis zur weiterführenden Schule.
Die Initiative entstand in enger Zusammenarbeit lokaler Bildungspartner. Federführend war das Amt für Bildung und Integration des Kreises, unterstützt von den Städten Overath und Wermelskirchen sowie der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. Bürgermeister und Schulleitungen loben das Projekt als wichtigen Schritt für die Zukunftsfähigkeit der Kommunen.
Die Digital Making Places sind an vier Standorten in Betrieb: im Cyriax-Schulzentrum in Overath, am Gymnasium Wermelskirchen, an der Gesamtschule Wermelskirchen Nord sowie im Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft. Alle Einrichtungen verfügen über Ausrüstung für Audio- und Videoproduktion, Programmierung, Robotik, virtuelle Realität und digitale Fertigung. Schülerinnen und Schüler können hier mit 3D-Druckern, Lasercuttern, Stickmaschinen und anderen zukunftsweisenden Technologien experimentieren.
Ziel des Programms ist es, Schlüsselqualifikationen für die digitale Arbeitswelt zu vermitteln. Durch kreatives Problemlösen und praktisches Ausprobieren werden die Jugendlichen darin bestärkt, ihre digitale Zukunft aktiv mitzugestalten. Chancengleichheit steht dabei im Mittelpunkt – alle Schülerinnen und Schüler sollen von den neuen Angeboten profitieren können.
Die Digital Making Places stehen nun allen Schulen im Kreisgebiet offen. Mit den bereitgestellten Werkzeugen und Schulungen sollen junge Menschen technische und kreative Fähigkeiten entwickeln. Lokale Verantwortliche erwarten, dass das Projekt langfristig dazu beiträgt, Schülerinnen und Schüler auf einen sich rasant wandelnden Arbeitsmarkt vorzubereiten.






