Samuel L. Jackson kämpft für Elefanten Billy und Tina: Rettung aus dem Zoo?
Leon FischerSamuel L. Jackson kämpft für Elefanten Billy und Tina: Rettung aus dem Zoo?
Zwei Asiatische Elefanten, Billy und Tina, wurden im Mai 2021 vom Zoo von Los Angeles in den Zoo von Tulsa verlegt. Ihr Transport hat anhaltende Bedenken hinsichtlich ihrer Gesundheit und Lebensbedingungen ausgelöst. Nun setzen sich Schauspieler Samuel L. Jackson und Tierrechtsaktivisten für ihre Verlegung in ein Schutzgebiet ein.
Billy, inzwischen 40 Jahre alt, wurde in Malaysia geboren und kam 1989 im Rahmen einer staatlich organisierten Umsiedlung in den Zoo von L.A. Tina, 59 Jahre alt, leidet unter einer schweren Gebärmutterinfektion, die mit einer Erkrankung der Geschlechtsorgane zusammenhängt. Unbehandelt könnte diese Erkrankung ihr Leben bedrohen.
Beide Elefanten zeigen in den Zoos von L.A. und Tulsa Anzeichen von chronischem Stress. Derzeit sind sie die einzigen Elefanten, die im Elefantengehege von Tulsa untergebracht sind. Ihre Bindung besteht seit über 15 Jahren, doch ihr Wohlbefinden gibt zunehmend Anlass zur Sorge.
Die Tierrechtsorganisation In Defense of Animals führte den Zoo von Tulsa 2021 in der Liste der zehn schlechtesten Elefantenhaltungen in den USA. Rechtliche Vorschriften wie der Animal Welfare Act und die Richtlinien der AZA-Akkreditierung legen Mindeststandards für die Pflege fest. Kritiker halten diese Maßnahmen jedoch für unzureichend.
Billy droht nun eine invasive Samenextraktion – ein Eingriff, der zusätzliche Kritik hervorruft. Prominente wie Cher, Lily Tomlin und Bob Barker setzen sich seit Langem für Billys Wohl ein. Jetzt unterstützt auch Jackson die Forderung an die Zoo-Verantwortlichen, die Zukunft der Elefanten neu zu überdenken.
Die Initiative, Billy und Tina in ein Schutzgebiet zu bringen, gewinnt weiter an Unterstützung. Ihre gesundheitlichen Probleme und stressbedingten Verhaltensweisen verstärken die Rufe nach besseren Lebensbedingungen. Der Zoo von Tulsa bleibt unter Beobachtung, während Aktivisten konkrete Maßnahmen fordern.






