Sanierungsstau in Deutschland: Wie alte Häuser endlich klimafreundlich werden
Lara LangSanierungsstau in Deutschland: Wie alte Häuser endlich klimafreundlich werden
Dringender Sanierungsbedarf: Wie deutsche Häuser klimafreundlicher werden
Viele Wohngebäude in Deutschland benötigen dringend energetische Sanierungen, um den Verbrauch zu senken und die Klimaziele zu erreichen. Rund zwei Drittel der Wohnhäuser wurden vor 1979 erbaut und entsprechen damit nicht mehr modernen Effizienzstandards. Nun springen Beratungsstellen wie ProEco Rheinland ein, um Eigentümer:innen bei der Finanzierung und Planung von Sanierungen zu unterstützen.
Der Gebäudesektor verbraucht etwa 35 bis 40 Prozent der gesamten Energie in Deutschland. Doch die aktuelle Sanierungsquote liegt bei nur einem Prozent pro Jahr – weit unter den benötigten zwei bis drei Prozent, um die Klimavorgaben zu erfüllen.
ProEco Rheinland bietet unabhängige Energieberatungen an, darunter individuelle Sanierungsfahrpläne (iSFP). Zudem stellt die Einrichtung Energieausweise aus, die die Effizienz eines Gebäudes klassifizieren. Fehlen Unterlagen, können digitale Grundrisse per 3D-Scan erstellt werden.
Für die Finanzierung gibt es Förderprogramme wie den S-Modernisierungskredit, der bis zu 100.000 Euro für Sanierungsmaßnahmen bereitstellt. Zudem sind Zuschüsse von bis zu 12.000 Euro pro Jahr und Wohneinheit möglich. Die Kreissparkasse Köln gehört zu den regionalen Banken, die solche Vorhaben mit Krediten für energieeffiziente Modernisierungen unterstützen.
Auch bei der Installation von Photovoltaikanlagen hilft der Service – mit der Garantie, dass die Anlage innerhalb von zwölf Wochen betrieben wird. Dieser vereinfachte Ablauf soll Hausbesitzer:innen den Einstieg in mehr Effizienz erleichtern.
Da viele deutsche Häuser veraltet sind und der Energieverbrauch hoch bleibt, wird die Sanierungsförderung ausgebaut. Angebote wie ProEco Rheinland bieten sowohl technische als auch finanzielle Unterstützung, um die Modernisierungsrate zu beschleunigen. Das Ziel: die Sanierungsquote steigern und die Umweltbelastung des Sektors verringern.






