16 April 2026, 04:04

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen im Podcast La Script Shitstorm aus

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift 'Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus' vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Pfahl, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen im Podcast La Script Shitstorm aus

Regisseur und Schauspieler Santiago Segura gerät nach politischen Äußerungen im Podcast La Script in die Kritik

Der für seine Rolle in der Torrente-Reihe bekannte Filmemacher Santiago Segura hat mit umstrittenen politischen Aussagen im Podcast La Script eine Welle der Empörung ausgelöst. Als Ausschnitte seines Interviews sich rasant auf TikTok und X verbreiteten, entbrannten hitzige Online-Debatten. Viele Nutzer:innen hinterfragten seine Aussagen – einige spotteten gar, damit sei endlich klar, warum er oft als Faschist bezeichnet werde.

Segura, der sich selbst als linksliberal einstuft, machte im Gespräch mehrere provokante Aussagen. So behauptete er, die trans Community in Spanien habe nie ernsthafte Diskriminierung erlebt – obwohl er gleichzeitig seine persönliche Unterstützung für die Schauspielerin Bibiana Fernández betonte. Seine Kommentare zum spanischen Transgender-Gesetz zogen sofort scharfe Kritik nach sich; Social-Media-Nutzer:innen widersprachen seiner Einschätzung vehement.

Auch zum umstrittenen "Nur ein Ja heißt Ja"-Gesetz zur sexuellen Einwilligung äußerte er sich: Die Regelung führe seiner Meinung nach dazu, dass mehr Vergewaltiger freikämen. Zum Thema Wohnungsbesetzungen meinte Segura, der Staat – nicht Privatpersonen – solle das Problem lösen. Zudem verteidigte er Richter:innen und bestritt, dass diese durchgehend politisch voreingenommen seien. Unterstützer:innen der rechtspopulistischen Partei Vox beschrieb er als Menschen, die von der Linken an den Rand gedrängt und beleidigt würden.

Die Folgen seiner Aussagen halten die digitalen Debatten weiter in Atem. Einige Nutzer:innen reagierten mit beißendem Spott und fragten, ob seine Ansichten den Faschismus-Vorwurf nun rechtfertigten. Andere nutzten die Diskussion, um grundsätzlicher über Meinungsfreiheit und die politische Polarisierung in Spanien zu sprechen.

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Die Kontroverse um Seguras Interview bleibt ein zentrales Thema in den sozialen Medien. Seine Aussagen zu Geschlechtergesetzen, richterlicher Neutralität und Wohnungspolitik haben die öffentliche Auseinandersetzung mit seiner politischen Haltung verschärft – und die Debatte reißt nicht ab. Die Plattformen bleiben gespalten: zwischen Zustimmung, Ablehnung und der Frage, wo die Grenzen des Sagbaren liegen.

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