Sarah Fergusons Epstein-Enthüllungen scheitern: Verlage lehnen 1,5-Millionen-Deal ab
Ella BeckerSarah Fergusons Epstein-Enthüllungen scheitern: Verlage lehnen 1,5-Millionen-Deal ab
Sarah Fergusons Versuch, in den USA einen 1,5-Millionen-Pfund-Buchdeal abzuschließen, ist gescheitert, nachdem große Verlage ihr geplantes Enthüllungsbuch abgelehnt haben. Das Projekt, in dem sie ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein schildern wollte, stieß in der Branche auf Ablehnung. Royal-Experten zufolge hat ihr Ruf nun nachhaltigen Schaden genommen.
Ferguson hatte sich mit den Plänen für eine Autobiografie, die ihre Verbindungen zu Epstein thematisieren sollte, an US-amerikanische Verlage gewandt. Das angeblich 1,5 Millionen Pfund schwere Vorhaben wurde jedoch von allen großen Häusern, die sie kontaktierte, zurückgewiesen. Insider berichten, die Verlage hätten es abgelehnt, ihr zu ermöglichen, "aus dem Epstein-Skandal Kapital zu schlagen".
Ihre Beziehungen zu dem in Ungnade gefallenen Finanzier Jeffrey Epstein reichen Jahre zurück. Aus veröffentlichten Gerichtsakten hervorgegangene E-Mails belegen, dass Epstein sie über ein Jahrzehnt lang finanziell unterstützte. 2009 soll Ferguson ihn um 20.000 Pfund gebeten haben, um ihre Miete zu decken und Medienaufmerksamkeit zu entgehen. Weitere Nachrichten deuten darauf hin, dass sie sogar ihre Kinder und ihre Patentochter in Kontakte mit Epstein einband.
Die Absage markiert einen deutlichen Niedergang für Ferguson, die einst eine bekannte Persönlichkeit in den US-Medien war. Sie arbeitete früher als Korrespondentin für die NBC-Sendung Today und trat in Werbespots für Weight Watchers auf. Zudem veröffentlichte sie bereits Bücher, darunter Kinderliteratur und einen Liebesroman. Doch die Royal-Autoren Andrew Lownie und Robert Jobson sind sich einig: Ihr aktuelles Ansehen ist schwer beschädigt.
Das gescheiterte Buchprojekt unterstreicht Fergusons schwindende kommerzielle Attraktivität in den USA. Die Weigerung der Verlage zeigt die Risiken, die mit einer Verbindung zum Jeffrey Epstein-Fall einhergehen. Fürs Erste wirken ihre Aussichten in den amerikanischen Medien und auf dem Buchmarkt ungewiss.






