Seltener Mini Cooper 35 bringt bei Zollversteigerung 15.100 Euro ein
Ein seltener Mini Cooper hat bei einer Zollversteigerung in Düsseldorf weit mehr erlöst als erwartet. Das Fahrzeug, das einem 69-jährigen Einwohner wegen ausstehender Schulden abgenommen worden war, löste nach seiner Online-Ausschreibung großes Interesse aus. Der endgültige Preis überraschte die Behörden, die den Wagen zunächst nur auf 800 Euro geschätzt hatten.
Der schwarze Mini Cooper war vom Hauptzollamt Düsseldorf wegen der unbezahlten Verbindlichkeiten des Besitzers beschlagnahmt worden. Ein Vollstreckungsbeamter vermutete, dass das Fahrzeug deutlich mehr wert sei als die ursprüngliche Schätzung von 800 Euro. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Sonderedition "Mini Cooper 35" in gutem optischen Zustand, die jedoch wegen leichter Schimmelbildung und langjähriger Nichtnutzung nicht fahrtauglich war.
Sobald der Mini auf der Zollversteigerungsplattform gelistet war, zog er breites Aufsehen auf sich. Die Gebote trieben den Preis rasant in die Höhe und lagen damit weit über dem üblichen Rahmen für vergleichbare Fahrzeuge. Am Ende wechselte der Wagen für 15.100 Euro den Besitzer – genug, um die Schulden des Mannes vollständig zu begleichen.
Obwohl keine genauen Statistiken über Sondermodelle von Mini bei deutschen Zollversteigerungen öffentlich verfügbar sind, erzielen solche Fahrzeuge in der Regel Preise zwischen 10.000 und 25.000 Euro. Der Endpreis spiegelte sowohl die Seltenheit des Modells als auch seinen gut erhaltenen Zustand wider.
Das Versteigerungsergebnis tilgte die finanziellen Verpflichtungen des früheren Besitzers und unterstrich den unerwarteten Wert von Nischenfahrzeugen. Zollbeamte wiesen darauf hin, dass solche Fälle zwar selten seien, aber erhebliche Erlöse bringen könnten. Der Mini Cooper 35 geht nun an seinen neuen Besitzer über – auch wenn er vor der ersten Ausfahrt noch kleinere Arbeiten benötigt.






