Solingen gedenkt 30 Jahre nach dem rassistischen Brandanschlag mit bewegender Zeremonie
Lara LangSolingen gedenkt 30 Jahre nach dem rassistischen Brandanschlag mit bewegender Zeremonie
Mit einer Gedenkfeier wurde des 30. Jahrestags des Brandanschlags von Solingen gedacht. Die Veranstaltung ehrte die fünf Mädchen und Frauen, die bei dem rassistischen Anschlag während des Pfingstwochenendes 1993 getötet wurden. Zu den prominenten Gästen zählte auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Oberbürgermeister Tim Kurzbach bezeichnete die Zeremonie als eine würdevoll und gelungen verlaufene Veranstaltung. Er dankte allen, die zu ihrer Organisation und Durchführung beigetragen hatten.
Kurzbach richtete seinen besonderen Dank an Einsatzkräfte, zivilgesellschaftliche Partner, Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie an das Personal des Theaters und der Konzerthäuser. Ihr Engagement sicherte den reibungslosen Ablauf der Gedenkveranstaltung. Auch Bundestagspräsidentin Bärbel Bas und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst nahmen an der Feier teil.
Die Veranstaltung bot Raum, der Opfer des Anschlags von 1993 zu gedenken, und unterstrich zugleich das anhaltende Bekenntnis, ihr Andenken zu bewahren. Die Anwesenheit von Vertretern aus Bund und Land verdeutlichte die Bedeutung dieses Tages.






