Solingen investiert in sauberes Wasser für eine sichere Zukunft
Welttag des Wassers 2023 rückt die zentrale Rolle von Wasser für Frieden und Konfliktprävention in den Fokus
Unter dem Motto „Wasser für Frieden“ lenkt der diesjährige Welttag des Wassers die Aufmerksamkeit auf die weltweite Ungleichheit beim Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auch das Wassersystem Solingens spiegelt diese globalen Herausforderungen wider – sowohl in seiner Infrastruktur als auch in der Bewirtschaftung.
Die Stadt bezieht ihr Trinkwasser aus der Sengbachtalsperre, der Großen Dhünntalsperre sowie zwei Brunnenanlagen. Vier Wasserwerke bereiten das Wasser anschließend für die öffentliche Versorgung auf, während das Labor der Stadtwerke Solingen regelmäßig Qualitätskontrollen durchführt, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Die örtlichen Stadtwerke Solingen (EBW) sind für zentrale Aufgaben zuständig: von der Genehmigung von Hausanschlüssen über die Abrechnung der Gebühren bis hin zur Verwaltung der Hydranten. Dieses System trägt zu einer gerechten und nachhaltigen Wasserverteilung in der Region bei.
2023 stehen wichtige Infrastrukturprojekte an: So laufen bereits die Planungen für eine Ultrafiltrationsanlage in Glüder, die mithilfe modernster Filtertechnik Viren und Mikroorganismen aus dem Wasser entfernen soll. Zudem beginnen noch in diesem Jahr Sanierungsarbeiten an der Staumauer der Sengbachtalsperre.
Wasser ist weit mehr als ein Grundbedürfnis – es spielt eine entscheidende Rolle in Hygiene, Energieerzeugung, Gesundheit sowie in kulturellen und religiösen Praktiken. Sein Vorhandensein oder Fehlen kann entweder Zusammenarbeit fördern oder Konflikte schüren.
Die geplanten Maßnahmen in Solingen zielen darauf ab, die Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser langfristig zu sichern. Damit unterstützt die Stadt die Botschaft des Welttags des Wassers und unterstreicht die verbindende Kraft des Elements. Die Modernisierungen stärken die Widerstandsfähigkeit des Systems, um künftigen Anforderungen gerecht zu werden.






