Solingen muss jetzt handeln: Jedes fünfte Kind lebt in Armut
Solingen steht vor dringendem Handlungsbedarf im Kampf gegen Kinderarmut – jedes fünfte Kind ist betroffen. Die Stadt hat nun die Möglichkeit, Mittel aus dem „Bündnis gegen Armut“ an bedürftige soziale Einrichtungen und Träger zu verteilen, die unter der aktuellen Finanzlage ächzen.
Steigende Kosten haben viele lokale Organisationen in eine Situation gebracht, in der sie ihre Arbeit mit den bisherigen kommunalen Zuschüssen nicht mehr aufrechterhalten können. Die FDP hat nun mit einer Anfrage nachgefragt, wie die Gelder aus dem Armutspakt konkret verteilt werden sollen.
Solingen könnte die Mittel sofort freigeben, wenn die Stadt auf ihr Widerspruchsrecht verzichtet. Andere Kommunen sind diesen Schritt bereits gegangen und erhalten die Zahlungen innerhalb weniger Wochen. Ziel der Gelder ist es, Angebote zu stabilisieren, die Familien und Kindern in Not helfen.
Die Mittel aus dem Armutspakt könnten für soziale Einrichtungen und Träger eine dringend benötigte Entlastung bringen. Die Sicherung dieser Finanzhilfen ist entscheidend, um die Unterstützung für benachteiligte Gruppen aufrechtzuerhalten. Wann das Geld bei denen ankommt, die es am meisten brauchen, hängt nun von Solingens Entscheidung zum Widerspruch ab.






