05 June 2026, 10:22

Solinger Unternehmer fordern Lösungen für Verkehrschaos und Dreck in Burg/Höhscheid

IHK: Ortsansässige Unternehmer kritisieren irreführende A1-Schilder

Solinger Unternehmer fordern Lösungen für Verkehrschaos und Dreck in Burg/Höhscheid

Unternehmer aus Solingens Stadtteil Burg/Höhscheid klagen über Verkehrsbehinderungen und mangelnde Sauberkeit

Bei einem jüngsten Treffen der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) wurden anhaltende Probleme wie irreführende Verkehrszeichen und unzureichende Abfallentsorgung thematisiert. Rund 20 Unternehmer trafen sich mit Vertretern der IHK, um nach Lösungen zu suchen.

Die Veranstaltung im Restaurant Rüdenstein war der zweite „Stadtteil-Dialog“, den die Bergische IHK organisiert hatte. Anwesend waren unter anderem IHK-Präsident Henner Pasch, Hauptgeschäftsführer Michael Wenge, der politische Berater Jasper Rust sowie Christian Kern von der Juniorenkammer.

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Ein zentraler Kritikpunkt betraf die Bauarbeiten an der A1-Brücke, die zu langen Umleitungen und einem Rückgang des Touristenverkehrs aus Wermelskirchen geführt haben. Die Teilnehmer bemängelten irreführende Hinweisschilder, die fälschlicherweise den Eindruck erweckten, die Abfahrt Solingen-Burg sei komplett gesperrt – was unnötig Besucher abschrecke. Zwar habe sich die Verkehrssituation leicht verbessert, doch grundlegende Probleme bestünden weiter.

Ein weiteres drängendes Thema war die Sauberkeit. Die Unternehmer wiesen auf unzureichende Straßenreinigung im Viertel sowie die Entfernung von Mülleimern entlang der Wanderwege an der Wupper hin. Ohne privates Engagement drohe der Müllberg weiter anzuwachsen, warnten sie.

Die Bergische IHK sicherte zu, sich um die korrekte Beschilderung zu kümmern und mit den zuständigen Behörden in Dialog zu treten.

Am Ende des Treffens versprach die IHK, die Verwirrung um die Verkehrszeichen zu klären und sich mit der Kommunalverwaltung abzustimmen. Die Unternehmer betonten, wie dringend bessere Abfallkonzepte und nachhaltige Verbesserungen im Verkehrsfluss seien. Ob die Probleme gelöst werden, hängt nun von den weiteren Schritten der IHK und der Stadtverwaltung ab.

Quelle