Spahn fordert SPD zu "Wachstumspakt" auf und verteidigt Merz gegen Parteikritik
Ella BeckerSpahn fordert SPD zu "Wachstumspakt" auf und verteidigt Merz gegen Parteikritik
Jens Spahn, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat die SPD aufgefordert, sich öffentlich zu einem „Wachstumspakt“ für die wirtschaftliche Erholung zu bekennen. Gleichzeitig bezeichnete er seine Rolle als Chef der größten Regierungsfraktion als äußerst erfüllend und betonte, der Bundestag sei das Herzstück der Demokratie.
Spahn unterstrich die Notwendigkeit, dass die Regierung alle möglichen Maßnahmen ergreift, um die Wirtschaft anzukurbeln. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Koalition in zentralen Fragen – darunter das Infrastrukturgesetz und die Wahlrechtsreform – zu einer Einigung gelangen werde.
In einer separaten Stellungnahme verteidigte er Bundeskanzler Friedrich Merz gegen Kritik aus den eigenen Reihen. Diskussionen über einen möglichen Ersatz von Merz durch Hendrik Wüst bezeichnete Spahn als „Unsinn“. Zudem wies er Spekulationen über eigene Kanzlerambitionen zurück und beendete damit Gerüchte über seine politische Zukunft.
Die Forderungen nach wirtschaftlichem Handeln und innerparteilicher Einheit kommen zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Spahns Vorschläge und Zusicherungen zielen darauf ab, den Kurs der Koalition zu stabilisieren. Seine Äußerungen unterstreichen den Fokus auf pragmatische Lösungen und Führungskontinuität.






