15 April 2026, 12:05

Stefan Raabs RTL-Comeback floppt: Millioneninvestition mit schwachen Quoten

Großer Raum mit mehreren wandmontierten Fernsehern, die ein Sportwetten-System anzeigen, Glasfenster, Deckenbeleuchtung und andere Gegenstände.

Stefan Raabs RTL-Comeback floppt: Millioneninvestition mit schwachen Quoten

RTL erlebt Rückschläge mit dem vielbeachteten Comeback von Stefan Raab: Zwei seiner neuen Formate enttäuschten in den Einschaltquoten. Der Sender hatte massiv in den Unterhalter investiert und dessen Produktionsfirma ein Garantievolumen von mindestens 90 Millionen Euro für Produktionen zugesichert. Doch trotz anfänglicher Hoffnungen blieben die Ergebnisse bisher hinter den Erwartungen zurück.

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Raabs Rückkehr begann mit "Hier gewinnst du keine Million", einer Hybrid-Show, die Abonnenten für RTL gewinnen sollte. Zunächst sorgte sie tatsächlich für neue Anmeldungen, doch die Quoten sackten bald ab – besonders bei jüngeren Zuschauern. Das Format wurde später ins lineare Fernsehen verlegt, doch RTL stellte es schließlich ein. Inga Leschek, Programmdirektorin von RTL Deutschland, räumte ein, das Konzept sei schwer vermarktbar gewesen und habe das Publikum nicht erreicht.

Auch die zweite Show, "Die Stefan Raab Show", kämpft mit schwachen Quoten und liegt sogar unter den Werten des ersten Formats. Leschek hatte Raabs Rückkehr zuvor als Treiber für RTL -Abonnements angekündigt und ihn als zentralen Baustein der Streaming-Strategie positioniert. Doch intern wächst die Unzufriedenheit: Ein RTL-Mitarbeiter beschrieb die Stimmung als angespannt – angesichts der hohen Kosten und der enttäuschenden Leistung.

RTL wies jeden Zusammenhang zwischen den Ausgaben für Raabs Shows und den jüngsten Entlassungen zurück. Der Vertrag mit seiner Produktionsfirma läuft noch fast drei Jahre.

Nun steht der Sender vor der Herausforderung, Raabs sinkende Quoten zu wenden – ohne die finanziellen Verpflichtungen zu verletzen. Da RTL eine Schlüsselfunktion für die Zukunftspläne einnimmt, wächst der Druck, die Investition zu rechtfertigen. Ob sich die Strategie langfristig auszahlt, wird sich noch zeigen.

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