13 March 2026, 00:05

Stefan Zimkeit diskutiert mit Achtklässlern über Bildungschancen und Schulfinanzierung in Oberhausen

Ein Blatt Papier mit der Aufschrift "Die Kinder der verschiedenen Tagesschulen werden mit Tee, Pflaumenbrot und Roastbeef und Pflaumenpudding versorgt"

Stefan Zimkeit diskutiert mit Achtklässlern über Bildungschancen und Schulfinanzierung in Oberhausen

Stefan Zimkeit, Vertreter des Stadtteils Sterkrade, traf kürzlich mit Achtklässlern der Gesamtschule Weierheide in Oberhausen zusammen. Das Gespräch fand im Landtag statt, wo Zimkeit über die Finanzierung von Bildung und die schulischen Rahmenbedingungen sprach. Dabei berichtete er auch von seinen eigenen Erfahrungen als ehemaliger Schüler der Gesamtschule Osterfeld.

Zimkeit betonte die Herausforderungen, vor denen Gesamtschulen stehen, und kritisierte Vorurteile gegenüber dieser Schulform sowie die Einteilung von Schülerinnen und Schülern nach Schularten. Er unterstrich, dass die Bildungspolitik stärker auf Chancengerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen achten müsse.

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In den vergangenen fünf Jahren erhielt die Gesamtschule Weierheide rund 2,5 Millionen Euro zusätzliche Fördergelder vom Land Nordrhein-Westfalen. Zu den Verbesserungen zählen eine 2023 fertiggestellte neue Sporthalle für 1,8 Millionen Euro sowie Dach- und Fassadensanierungen in den Jahren 2022 und 2024, die mit 700.000 Euro aus Landesmitteln finanziert wurden. Trotz dieser Fortschritte räumte Zimkeit ein, dass die Schule weiterhin mit Platzmangel zu kämpfen habe – ein Problem, das er als langjähriger Anwohner selbst mitverfolgt habe.

Er forderte, dass das Land die volle Verantwortung für schulische Sanierungen übernehmen solle, statt die Kosten auf die Stadt Oberhausen abzuwälzen. Gleichzeitig lobte Zimkeit die Bundesregierung für die Bereitstellung umfangreicher Investitionsmittel und äußerte die Hoffnung, dass Städte wie Oberhausen davon deutlich profitieren würden.

Auf die Frage nach der politischen Zusammenarbeit erklärte Zimkeit, er arbeite mit allen demokratischen Parteien zusammen. Kontakte zur AfD lehnte er jedoch entschieden ab und bezeichnete sie als rechtsextreme Partei.

Der Besuch Zimkeits unterstrich die Dringlichkeit besserer Schulfinanzierung und gerechterer Bildungspolitik. Zwar haben die jüngsten Landesinvestitionen die Ausstattung der Gesamtschule Weierheide verbessert, doch der Abgeordnete besteht auf weitere finanzielle Unterstützung. Seine klare Haltung zur politischen Zusammenarbeit machte zudem deutlich, wo für ihn die Grenzen gegenüber Extremismus verlaufen.

Quelle