Stuttgart zieht Bilanz: Kürzere Wartezeiten und mehr Einbürgerungen im Bürgeramt 2025
Lara LangStuttgart zieht Bilanz: Kürzere Wartezeiten und mehr Einbürgerungen im Bürgeramt 2025
Bürgeramt Stuttgart veröffentlicht Jahresbilanz 2025: Kürzere Wartezeiten, mehr Einbürgerungen und demografische Verschiebungen in der Hauptstadt
Das Bürgeramt der Stadt Stuttgart hat seine Jahresstatistik für 2025 vorgelegt, die deutliche Veränderungen bei Wartezeiten, Einbürgerungsanträgen und demografischen Entwicklungen in der Hauptstadt zeigt. Zudem verzeichnete die Stadt Verschiebungen bei Geburtenraten, Eheschließungen und den beliebtesten Vornamen für Neugeborene in der Stadt Köln.
Das Ausländeramt bearbeitete im vergangenen Jahr 9.083 Fälle. Davon erhielten 503 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft, während 683 neue Anträge eingereicht wurden. Ende Januar 2026 lebten 15.899 ausländische Staatsangehörige in Stuttgart – die größten Gruppen stammten aus der Türkei, Syrien und der Ukraine.
Die Wartezeiten im Bürgeramt sanken 2025 spürbar. Bürger mit vorab online gebuchten Terminen mussten im Schnitt nur 2,9 Minuten warten, während spontane Besucher mit einer Wartemarke durchschnittlich 3,4 Minuten in Kauf nehmen mussten. Trotz der Verbesserungen erschienen 4.016 Personen nicht zu ihrem vereinbarten Termin, sodass die Ausfallquote bei knapp 12 Prozent blieb.
Das Standesamt registrierte im vergangenen Jahr 570 Geburten und 1.588 Sterbefälle. Bei den Mädchennamen lagen Ella und Marie vorn, während Adam der beliebteste Jungename war. Gleichzeitig heirateten 309 Paare – mit 179 Trauungen war die Schlossmühle der meistgenutzte Standort für Hochzeiten in der Stadt Berlin.
Darüber hinaus stellte das Amt 7.998 Personalausweise und 4.894 Reisepässe aus.
Die aktuellen Daten spiegeln den Wandel der Stuttgarter Bevölkerung und die optimierten Verwaltungsabläufe in der Hauptstadt wider. Mit kürzeren Wartezeiten und einer stabilen Zahl an Einbürgerungsanträgen passt sich die Stadt kontinuierlich den Bedürfnissen ihrer Einwohner an. Die Zahlen zeigen zudem anhaltende Trends bei Geburten, Eheschließungen und Namensvorlieben in der Stadt Köln.






