05 June 2026, 12:06

Südwestfalens Werkzeugbau kämpft mit Innovation gegen Druck und Konkurrenz

Start für die "Werkzeugfertigung der Zukunft"

Südwestfalens Werkzeugbau kämpft mit Innovation gegen Druck und Konkurrenz

Die Werkzeug- und Formenbauindustrie in Südwestfalen steht unter wachsendem Druck. Steigende Kosten, enge Terminvorgaben, Konkurrenz aus dem Ausland sowie Forderungen nach Digitalisierung und Nachhaltigkeit zwingen die Unternehmen zum Umdenken. Eine neue Initiative mit dem Namen „Werkzeugbau der Zukunft“ soll nun durch Innovation und Zusammenarbeit das langfristige Überleben der Branche sichern.

Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid wurde für seine Arbeit an dem Projekt mit dem dritten Stern der „Regionale 2025 Südwestfalen“ ausgezeichnet. Diese Anerkennung unterstreicht die Bedeutung der Initiative für die zukünftige Ausrichtung der Branche. Mit einer Förderung von rund 2,16 Millionen Euro aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der EU sollen nun zentrale Maßnahmen umgesetzt werden.

Im Mittelpunkt des Projekts steht eine digitale Plattform für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Werkzeugbau. Hier können Betriebe Wissen austauschen, Unterstützung erhalten und gemeinsam an zukunftsweisenden Lösungen arbeiten. Ziel ist es, Unternehmen mit neuen Strategien, Infrastruktur und Fachwissen auszustatten – und sie so bei der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle zu unterstützen.

Doch die Initiative geht über reine Vernetzung hinaus: Sie nimmt sich auch der übergreifenden Herausforderungen der Branche an – von Kostendruck und kurzen Lieferzeiten bis hin zum Wandel hin zu nachhaltiger und digitalisierter Produktion. Durch den gemeinsamen Austausch von Ressourcen und Ideen wollen die Beteiligten ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem sich verändernden Markt stärken.

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Das Projekt „Werkzeugbau der Zukunft“ vereint Förderung, Forschung und Branchen-Know-how. Es bietet KMU eine strukturierte Möglichkeit, ihre Abläufe zu modernisieren und neue Chancen zu erschließen. Gelingt das Vorhaben, könnte es zum Vorbild dafür werden, wie traditionelle Fertigungsbranchen den digitalen und nachhaltigen Anforderungen der Zukunft gerecht werden.

Quelle