Tausende protestieren in Köln gegen Rassismus und die AfD am UN-Aktionstag
Leon FischerTausende protestieren in Köln gegen Rassismus und die AfD am UN-Aktionstag
Mehr als tausend Menschen zogen am Samstag durch Köln, um gegen Rassismus und die rechtspopulistische AfD-Partei zu protestieren. Die Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt. Ähnliche Kundgebungen gab es zeitgleich in mindestens zwölf weiteren deutschen Städten und Regionen.
Der Protest in Köln begann am Sudermannplatz, wo sich die Teilnehmer mit bunten Fahnen und Plakaten versammelten. Sprüche wie Heart Over Hate und Herz statt Hetze prägten das Bild. Von dort aus zog der Demonstrationszug entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz, wo eine Abschlusskundgebung stattfand.
Veranstaltet wurde die Demonstration vom Bündnis Köln stellt sich quer, unterstützt von zahlreichen lokalen Initiativen. Ein Wagen des Satirekünstlers Jacques Tilly, bekannt für seine Protestkunst gegen die AfD, war ebenfalls Teil der Kundgebung.
Die Polizei hatte zunächst mit bis zu 10.000 Teilnehmern gerechnet, korrigierte die Schätzung später jedoch auf etwas über 1.000. Trotz der geringeren Teilnehmerzahl war die Demonstration eine von vielen, die bundesweit stattfanden. Auch in Städten wie Lüneburg, Stuttgart, Flensburg, Berlin-Rudow und Bremen gab es Proteste gegen Rassismus und Diskriminierung.
Die Kundgebungen fielen mit dem UN-Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung zusammen. In ganz Deutschland gingen Menschen auf die Straße, um sich gegen rechtsextreme Politik zu stellen und Solidarität zu zeigen. Die Veranstaltungen unterstrichen die anhaltenden Bemühungen, Rassismus im öffentlichen Leben zu bekämpfen.






