22 March 2026, 14:03

Tausende protestieren in Köln gegen Rassismus und die AfD am UN-Aktionstag

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Masten, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Tausende protestieren in Köln gegen Rassismus und die AfD am UN-Aktionstag

Mehr als tausend Menschen zogen am Samstag durch Köln, um gegen Rassismus und die rechtspopulistische AfD-Partei zu protestieren. Die Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt. Ähnliche Kundgebungen gab es zeitgleich in mindestens zwölf weiteren deutschen Städten und Regionen.

Der Protest in Köln begann am Sudermannplatz, wo sich die Teilnehmer mit bunten Fahnen und Plakaten versammelten. Sprüche wie Heart Over Hate und Herz statt Hetze prägten das Bild. Von dort aus zog der Demonstrationszug entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz, wo eine Abschlusskundgebung stattfand.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Veranstaltet wurde die Demonstration vom Bündnis Köln stellt sich quer, unterstützt von zahlreichen lokalen Initiativen. Ein Wagen des Satirekünstlers Jacques Tilly, bekannt für seine Protestkunst gegen die AfD, war ebenfalls Teil der Kundgebung.

Die Polizei hatte zunächst mit bis zu 10.000 Teilnehmern gerechnet, korrigierte die Schätzung später jedoch auf etwas über 1.000. Trotz der geringeren Teilnehmerzahl war die Demonstration eine von vielen, die bundesweit stattfanden. Auch in Städten wie Lüneburg, Stuttgart, Flensburg, Berlin-Rudow und Bremen gab es Proteste gegen Rassismus und Diskriminierung.

Die Kundgebungen fielen mit dem UN-Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung zusammen. In ganz Deutschland gingen Menschen auf die Straße, um sich gegen rechtsextreme Politik zu stellen und Solidarität zu zeigen. Die Veranstaltungen unterstrichen die anhaltenden Bemühungen, Rassismus im öffentlichen Leben zu bekämpfen.

Quelle