Thomas Schneider will als SPD-Kandidat NRW mit Basisarbeit erobern
Thomas Schneider ist einstimmig zum SPD-Kandidaten für die Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Die 47 Delegierten auf dem Bezirksparteitag unterstützten ihn ohne Gegenstimmen. Schneider sitzt seit 2012 im Düsseldorfer Landtag und will nun vor der Wahl am 25. April wieder stärker an die Wähler herantreten.
Aktuell ist Schneider umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag. Zudem ist er Mitglied in den Ausschüssen für Wirtschaft und Bergbau. Sein Wahlkampf wird sich auf den direkten Austausch mit den Bürgern konzentrieren – an Haustüren, bei lokalen Fußballspielen und in Kneipen.
In seiner Bewerbungsrede versprach Schneider, bis zum Wahltag mindestens 10.000 Menschen in seinem Wahlkreis persönlich zu treffen. Ganz oben auf seiner Agenda stehen die steigenden Wohnkosten, die mittlerweile auch den Kreis Wesel belasten. Als Lösungsansätze schlug er vor, öffentliche Investitionen zu erhöhen und Brachflächen neu zu nutzen, um den Druck auf dem Wohnungsmarkt zu verringern.
Falls die SPD nach der Wahl wieder an die Regierung kommt, will Schneider sich für eine gerechtere Verteilung der Finanzmittel an die Kommunen einsetzen. Nordrhein-Westfalen wird derzeit von einer CDU-Grünen-Koalition regiert, während die SPD die größte Oppositionspartei stellt.
Schneiders Wahlkampf setzt auf Basisarbeit und lokale Themen. Zu seinen Plänen gehören die Bekämpfung des Wohnungsmangels und die Sicherung besserer finanzieller Unterstützung für die Städte und Gemeinden. Die Wahl am 25. April 2027 wird zeigen, ob seine Vorschläge in Düsseldorf auf Zustimmung stoßen.






