06 March 2026, 22:03

Timothée Chalamet löst mit Opern- und Ballett-Kritik weltweiten Eklat aus

Ein Plakat, das das Théâtre de l'Opéra in Paris ankündigt, zeigt eine Gruppe von Menschen in bunten Kostümen und großen Buchstaben, wahrscheinlich eine Opernvorstellung.

Opernhäuser schlagen mit Humor zurück - Timothée Chalamet löst mit Opern- und Ballett-Kritik weltweiten Eklat aus

Timothée Chalamet hat für Aufsehen gesorgt, indem er Opera und Ballett als überholt bezeichnete. Seine Äußerungen, die im Rahmen einer Diskussion über die Zuschauerzahlen im Kino fielen, lösten prompt scharfe Kritik aus der Kunstwelt aus. Mehrere der führenden Opernhäuser der Welt reagierten mit humorvollen, aber auch scharf formulierten Stellungnahmen in den sozialen Medien.

Der Streit begann, als Chalamet Opera und Ballett als veraltete Kunstformen abtat. Die Bemerkung machte er im Zusammenhang mit der Frage, wie man Zuschauer in Zeiten des Streamings wieder in die Kinos locken könne. Seine Worte provozierten sofortige Reaktionen von Künstlern und Institutionen.

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Die mit einem Grammy ausgezeichnete Opernsängerin Isabel Leonard zeigte sich öffentlich schockiert über seine Haltung. Amar Smalls, Tänzer und Choreograf, verteidigte beide Sparten als unverzichtbare Hochkultur und stellte infrage, wie es um die Zukunft der Schauspielkunst im Film bestellt sei.

Bald mischten sich auch große Opernhäuser in die Debatte ein. Die Bayerische Staatsoper in München veröffentlichte ein Video, das Chalamets Aussage mit Aufnahmen begeisterter Ballettbesucher kontrastierte. Die Wiener Staatsoper ging verspielt vor und lud den Schauspieler zum Besuch ein, während sie gleichzeitig junge Follower fragte, ob sie Opera überhaupt noch interessiere.

Auch die Metropolitan Opera in New York und die LA Opera meldeten sich zu Wort. Die LA Opera hatte Chalamet sogar Karten für eine ausverkaufte Vorstellung von Achnaton angeboten – ein weiterer Beleg für die ungebrochene Nachfrage nach solchen Produktionen. Trotz der breiten Resonanz hat sich der Schauspieler bislang nicht erneut zur Kontroverse geäußert.

Chalamets Aussagen entfachten eine weltweite Diskussion über die Relevanz klassischer Künste. Opernhäuser in Europa und den USA nutzten soziale Medien, um ihre anhaltende Beliebtheit zu demonstrieren. Der Vorfall lenkte die Aufmerksamkeit darauf, wie verschiedene Kunstformen mit modernen Zielgruppen in Dialog treten.

Quelle