11 April 2026, 02:04

Trumps Erbe prägt USA: Von Banknoten bis zu nationalen Wahrzeichen

Porträt von Thomas Jefferson, Präsident der Vereinigten Staaten, auf dem Cover des European Magazine, in einem schwarzen Anzug und weißem Hemd mit ernstem Gesichtsausdruck und zurückgekämmtem Haar.

Trumps Erbe prägt USA: Von Banknoten bis zu nationalen Wahrzeichen

Eine Reihe jüngster Initiativen hat Donald Trumps Vermächtnis in US-amerikanischen Institutionen und im Währungssystem weiter verankert. Von neuen Banknoten bis hin zu architektonischen Projekten – sein Einfluss reicht weit über seine Amtszeit als Präsident hinaus. Sowohl Kritiker als auch Anhänger reagieren mit großer Emotionalität auf die Veränderungen.

Trump betrat 2015 die politische Bühne, als er im Foyer des Trump Tower seine Kandidatur für das Präsidentenamt bekannt gab. Zuvor war er vor allem als Namensgeber für Luxusgüter, Hotels und Golfplätze bekannt geworden.

In den letzten Monaten taucht sein Name nun an immer prominenteren Orten auf. Das Kennedy Center, einst nach John F. Kennedy benannt, trägt nun Trumps Namen – eine Entscheidung, die bei Demokraten und Kennedy-Anhängern auf scharfe Ablehnung stieß. Gleichzeitig wurde eine 1-Dollar-Goldmünze mit seinem Konterfei anlässlich des 250. Jahrestags der USA geprägt.

Auch im Finanzbereich gibt es Neuerungen: Ein neuer 100-Dollar-Schein, dessen Ausgabe für Juni 2023 geplant ist, fällt mit Trumps 80. Geburtstag zusammen. Erstmals wird die Unterschrift eines noch lebenden US-Präsidenten auf einer Banknote erscheinen – neben der des Finanzministers Scott Bessent.

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Doch es geht nicht nur um Symbolik: Unter Trumps Regierung wurde die Trump Gold Card eingeführt, ein VIP-Visumprogramm, das ausländischen Multimillionären für eine Gebühr von fünf Millionen Dollar einen dauerhaften Aufenthaltstitel gewährt. Zu den architektonischen Plänen gehören eine Umgestaltung des Weißen Hauses mit einem neuen Ballsaal, einem Besucherzentrum sowie einem Triumphbogen in der Nähe des Nationalfriedhofs Arlington. Zudem schlug ein republikanischer Abgeordneter vor, den Washingtoner Flughafen Dulles International Airport nach Trump umzubenennen.

Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, ehrte Trump kürzlich mit dem "America First"-Preis und würdigte damit seinen politischen Einfluss.

Diese Entwicklungen sorgen dafür, dass Trumps Präsenz in nationalen Wahrzeichen, im Währungssystem und in der Einwanderungspolitik weiter sichtbar bleibt. Die Veränderungen spiegeln sowohl seinen anhaltenden Einfluss als auch die andauernde Debatte über seine Rolle in der US-Geschichte wider. Weitere Ankündigungen könnten folgen, während sein Erbe weiterhin Gestalt annimmt.

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