20 June 2026, 20:02

ver.di fordert 15 Prozent mehr Lohn und droht mit Streiks bei der Post

Lohnstreit bei Deutsche Post AG: ver.di NRW erweitert Streiks

ver.di fordert 15 Prozent mehr Lohn und droht mit Streiks bei der Post

Die Gewerkschaft ver.di hat in den Tarifverhandlungen mit der Deutschen Post DHL Group (DPAG) Forderungen erhoben. Sie verlangt eine Lohnerhöhung von 15 Prozent für 160.000 organisierte Beschäftigte sowie bessere Bedingungen für Auszubildende. Zudem pocht die Gewerkschaft darauf, die Postzulage für 23.000 beamtete Postmitarbeiter beizubehalten.

ver.di strebt einen neuen Tarifvertrag mit einer Laufzeit von zwölf Monaten an. Für Auszubildende und dual Studierende bei der DPAG fordert die Gewerkschaft zusätzlich 200 Euro monatlich. Aktuell liegt deren Bruttolohn zwischen 2.108 und 3.090 Euro.

Darüber hinaus verlangt ver.di eine 15-prozentige Lohnerhöhung für alle 160.000 gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten, von denen 140.000 den Entgeltgruppen 1 bis 3 angehören. Zudem besteht die Gewerkschaft auf die Weiterzahlung der Postzulage für die 23.000 beamteten Postbeschäftigten.

Thomas Großstück, Leiter des ver.di-Fachbereichs Postdienste in Nordrhein-Westfalen, bezeichnete die Streiks als notwendig. Die Arbeitgeber hätten im Verlauf der Verhandlungen keine akzeptablen Angebote unterbreitet, erklärte er. Die Forderungen der Gewerkschaft umfassen Lohnerhöhungen, die Unterstützung von Auszubildenden sowie den Erhalt bestehender Leistungen. Da die Verhandlungen feststecken, ist ver.di zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen bereit. Das Ergebnis wird Zehntausende DPAG-Mitarbeiter in ganz Deutschland betreffen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle