10 April 2026, 20:03

Vier deutsche Städte kämpfen um Olympische Spiele 2036, 2040 oder 2044

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Berlin mit Fenstern, einer Tür, Bäumen und Bannern vor einem bewölkten Himmel.

Vier deutsche Olympia-Kandidaten überwinden erste Hürde - Vier deutsche Städte kämpfen um Olympische Spiele 2036, 2040 oder 2044

Deutschland treibt seine Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 voran. Vier nationale Kandidaten – Berlin, Hamburg, München und die Rhein-Ruhr-Region – haben nun die erste Bewerbungsphase erfolgreich durchlaufen. Ihre Konzepte werden vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) begleitet und überprüft.

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Die vier Bewerberstädte haben bis Ende Mai 2026 Zeit, ihre Pläne weiter auszuarbeiten. Jeder Vorschlag wurde anhand von sechs zentralen Kriterien bewertet, die sich in acht Unterkategorien gliedern. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Konzepte strenge Anforderungen erfüllen – darunter Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit.

Eine zentrale Auflage sieht vor, dass über 90 Prozent der Wettkampfstätten maximal 15 Gehminuten von öffentlichen Verkehrsmitteln entfernt liegen müssen. Diese Bedingung soll Staus vermeiden und den Besuchern mehr Komfort bieten. Bis Juni 2026 kann zudem ein Bürgerentscheid durchgeführt werden, um die lokale Unterstützung für die Bewerbungen zu ermitteln.

Die Kandidaten haben bereits Konzepte mit internationaler Strahlkraft entwickelt. Im Herbst 2026 fällt die endgültige Entscheidung, welche deutsche Stadt sich im globalen Auswahlverfahren durchsetzen darf. Die ausgewählte Stadt wird Deutschland im internationalen Bewerbungsprozess vertreten. Bei Erfolg könnten die Spiele 2036, 2040 oder 2044 stattfinden. Die nächsten Schritte hängen von der öffentlichen Rückendeckung und der abschließenden Bewertung des DOSB ab.

Quelle