15 March 2026, 12:05

Vladimir Jurowski verlängert bis 2029 an der Bayerischen Staatsoper

Ein aufgeschlagenes Buch mit dem Titel "Die Lieblingslieder in der Oper" mit Text und Noten.

Generalmusikdirektor Jurowski: Kein Plan für nach 2029 - Vladimir Jurowski verlängert bis 2029 an der Bayerischen Staatsoper

Vladimir Jurowski bleibt bis 2029 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Sein Vertrag, der zunächst nur um zwei statt um fünf Jahre verlängert wurde, sieht vor, dass er die Spielzeit 2028/29 leiten wird, bevor er sein Amt niederlegt. Diese Entscheidung spiegelt sowohl seine persönliche Führungsphilosophie als auch die lange Tradition des Hauses wider, die künstlerische Leitung kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Seit 2010 bekleidet Jurowski diesen Posten und reiht sich damit in die illustre Liste seiner Vorgänger ein, zu denen Franz Lachner, Hermann Levi und Bruno Walter zählen. Die 1818 gegründete Institution wurde zuvor von etwa 15 Generalmusikdirektoren geprägt. Anders als manche seiner Amtsvorgänger vertritt er die Auffassung, dass eine ausgewogene Amtszeit – weder zu lang noch zu kurz – sowohl für die Verantwortlichen als auch für die Einrichtung selbst förderlich ist.

Obwohl Jurowski den Austausch mit Institutionen schätzt, hält er Erneuerung für unverzichtbar. Er bevorzugt es, in gutem Einvernehmen zu gehen und neue Anfänge zu wagen, und beschreibt einen unbeschriebenen Anfang als belebend. Auch seine eigene Zukunft nach 2029 bleibt offen – statt starrer Planung setzt er auf den gegenwärtigen Moment.

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Unterdessen läuft der Vertrag von Operndirektor Serge Dorny mindestens bis 2031, was für Kontinuität in der operativen Führung sorgt. Jurowskis Abschied markiert das Ende einer fast zwei Jahrzehnte währenden Ära, doch sein Fokus auf Übergänge entspricht der Tradition des Hauses, sich in regelmäßigen Abständen zu wandeln.

Mit dem Ende seiner verlängerten Amtszeit 2029 bleibt die weitere Ausrichtung der Oper zunächst unbestimmt. Seine Überzeugung, dass Erneuerung und flexible Führung entscheidend sind, hat diese Entscheidung geprägt – ganz im Sinne der eigenen Entwicklungstradition des Hauses. Derzeit liegt der Fokus auf seinen letzten Spielzeiten und der fortlaufenden Zusammenarbeit mit Dornys langfristiger Intendanz.

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