Vom "Lost Place" zum BMX-Hotspot: Wie der "Rade Ramps"-Park Extremport-Fans begeistert
Lara LangVom "Lost Place" zum BMX-Hotspot: Wie der "Rade Ramps"-Park Extremport-Fans begeistert
Vor einem Jahr öffnete der "Rade Ramps"-BMX-Park offiziell seine Türen für die Öffentlichkeit. Das Projekt verwandelte eine lange verlassene Turnhalle in einen lebendigen Treffpunkt für Extremportbegeisterte. Noch vor der Eröffnung hatten neugierige Anwohner:innen die sozialen Medien mit Fragen geflutet, wann sie den Park endlich besuchen könnten.
Der Park hat mittlerweile täglich geöffnet: unter der Woche von 14 bis 22 Uhr, am Wochenende von 12 bis 22 Uhr. Ein Tagespass kostet 8 Euro und berechtigt zum Befahren von drei Schwierigkeitsstufen für Fahrende jeden Alters. Geboten werden BMX-Biking, Mountainbiking und Tricks mit dem Scooter.
Vinnie Janssens, professioneller Freestyle-Mountainbiker, zeichnete für Design und Bau des Parks verantwortlich. Gemeinsam mit Jacqueline Schreiber verbrachte er Wochen damit, die Rampen zu reinigen und aufzubauen – über 2.000 Arbeitsstunden flossen in das Projekt. Auch lokale Unternehmen unterstützten die Umsetzung finanziell.
Zum einjährigen Jubiläum veranstaltet der Park Ende Oktober einen Wettbewerb, bei dem sowohl Anfänger:innen als auch erfahrene Fahrer:innen ihre Tricks präsentieren. Vor seiner Wiederbelebung galt die Location als "Lost Place" – eine jahrelang leerstehende, vergessene Turnhalle.
Der "Rade Ramps" ist die einzige dokumentierte Extremsporteinrichtung, die in den vergangenen drei Jahren in der Rheinland-Region eröffnet wurde. Sein Erfolg spiegelt die starke Unterstützung der Gemeinschaft und das wachsende Interesse an BMX und Freestyle-Sportarten wider. Besucher:innen finden hier nun einen festen Ort zum Fahren, Trainieren und für Wettbewerbe.






