07 June 2026, 08:03

VRR revolutioniert Verkehrsnetz im Bergischen Städtedreieck bis 2030

Grüne: Forderungen zum Regionalverkehrsplan Rhein-Ruhr

VRR revolutioniert Verkehrsnetz im Bergischen Städtedreieck bis 2030

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) stellt umfangreiche Verkehrsverbesserungen für das Bergische Städtedreieck vor

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Bis zum Ende des Jahrzehnts wird der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) im Bergischen Städtedreieck eine Reihe großer Verkehrsprojekte umsetzen. Bis 2030 sollen sämtliche Züge im VRR-Netz komplett klimaneutral unterwegs sein. Parallel dazu sind neue Buslinien und Infrastrukturmaßnahmen geplant, um die regionale Anbindung zu stärken.

Ein zentrales Vorhaben des VRR ist die Modernisierung des Schienenverkehrs im Bergischen Städtedreieck. Die Linien S7 und RE47 werden bis Ende 2028 auf Batteriezüge umgestellt. Um die Effizienz zu steigern, prüft der Verband derzeit drei verschiedene Streckenvarianten, um Fahrzeiten und Anschlüsse auf diesen Linien zu optimieren.

Auch die Strecken RE7 und RB48 sollen aufgewertet werden. Geplant sind unter anderem der Bau von Überführungen sowie eine Erweiterung des Rauenthaler Tunnels, um Verspätungen zu reduzieren. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie, um den Betrieb vor dem nächsten Nahverkehrsplan zu stabilisieren.

Im lokalen Nahverkehr werden die SPNV-Haltepunkte Meigen und Honsberg bis Ende 2028 vollständig in Betrieb genommen. Zudem treibt der VRR die Reaktivierung der Balkantrasse und weiterer stillgelegter Strecken voran – aktuell läuft eine Machbarkeitsstudie.

Neben der Schiene fördert die Verkehrsbehörde die Einführung neuer X-Bus-Linien sowie eine zusätzliche Busverbindung im Bergischen Städtedreieck. Die Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal wird den Regionalverkehr weiter beleben: Geplant sind dichtere Zugtakte, ohne dass größere Baustellen die Region beeinträchtigen.

Ziel der Maßnahmen ist ein vollständiger Ausstieg aus CO₂-Emissionen im VRR-Schienennetz bis 2030 – flankiert von einem ausgebauten Busangebot und modernisierter Infrastruktur. Batteriezüge, neue Haltepunkte und optimierte Strecken sollen so ein zuverlässigeres und nachhaltigeres Verkehrsnetz für Fahrgäste im Bergischen Städtedreieck schaffen.

Quelle