Welle skurriler Straftaten erschüttert Lüdenscheid an einem Wochenende
Lüdenscheid erlebte am Wochenende eine Serie ungewöhnlicher Straftaten – von Diebstahl bis hin zu Umweltdelikten. Die Polizei ermittelt derzeit in mehreren Fällen, darunter auch eine illegale Ölentsorgung, die zu einer schweren Bodenverseuchung führte.
Ein 42-jähriger Autofahrer hatte nach einem Ölwechsel Altöl in einen Gullideckel gekippt, woraufhin die Behörden eine Untersuchung der Bodenbelastung einleiteten. Die Umweltbehörden prüfen nun das Ausmaß der Schäden.
Unterdessen wurde aus einem auf der Obertinsberger Straße abgestellten Feuerwehrfahrzeug eine Kettensäge gestohlen. Die Tat hinterließ die Rettungskräfte ohne wichtiges Einsatzgerät.
Auch die Kleinkriminalität nahm in der Region zu: Ein 39-Jähriger versuchte in einem Discount-Supermarkt an der Altenaer Straße, Wodka zu entwenden. In einem Bekleidungsgeschäft an der Wilhelmstraße kam es zu einem weiteren Ladendiebstahlsversuch. Eine 80-jährige Frau verlor vermutlich auf dem Wochenmarkt ihre Geldbörse, während ein unbekannter Mann einer 66-Jährigen im Bus das Handy entriss.
Zudem gab es mehrere Fälle von Vandalismus: Unbekannte zerstörten die Vitrine eines Eigentümervereins in der Saarlandstraße. In einem separaten Vorfall löste jemand in einem Wohngebäude am Rathausplatz einen Feuerlöscher aus und verursachte dabei einen Schaden von mindestens 500 Euro.
Auch Verkehrsdelikte wurden gemeldet: Mehrere Autofahrer wurden am Wochenende ohne Führerschein am Steuer erwischt.
Die Polizei wertet nun Videoaufnahmen aus und sammelt Zeugenaussagen zu den verschiedenen Fällen. Besonders dringend ist die Aufklärung der illegalen Ölentsorgung wegen der Umweltfolgen, während die Ermittlungen zu Diebstählen, Vandalismus und Fahren ohne Fahrerlaubnis weiterlaufen.






