"Wheelie Show": Ein Tanzspektakel auf Rädern feiert Vielfalt und Tempo
„Wheelie Show“: Ein rasantes Tanzspektakel auf Rädern
Eine neue inklusive Tanzperformance mit dem Titel „Wheelie Show“ bringt Tempo und Bewegung auf ungewöhnliche Weise auf die Bühne. Die Show verbindet Rollschuhe, Rollstühle und Alltagsgegenstände auf Rädern, um die schnellen und langsamen Rhythmen des modernen Lebens zu erkunden. Den Ursprung hatte das Projekt im Hamburger Park „Planten un Blomen“, wo ein Tanzkurs namens „Rolling Good Times“ die Inspiration für die Produktion lieferte.
Auf der Bühne zeigt ein vielfältiges Ensemble, wie Tanz und Bewegung neu gedacht werden können: Die Hälfte der Darsteller:innen bewegt sich auf Rollschuhen, die andere Hälfte im Rollstuhl. Ihre Choreografien beinhalten waghalsige Hebefiguren, bei denen Rollschuhfahrer:innen auf Rollstühlen balancieren und so beeindruckende visuelle Momente schaffen. Neben dem Tanz fließen sportliche Einflüsse ein – von Eishockey-Bewegungen über die Energie von Cheerleading bis hin zu Kostümen, die sich an Radrennen, Motocross und der Formel 1 orientieren.
Die Bühne ist gespickt mit Gegenständen auf Rädern: Koffer, Tretroller, Skateboards. Diese Elemente prägen die Struktur der Show, die zwischen ruhigen und chaotischen Abschnitten wechseln wie eine bunte Revueshow. Bevor der Vorhang sich hebt, hören die Zuschauer:innen kurze Audioaufnahmen der Tänzer:innen, die darüber reflektieren, wann Menschen im heutigen hektischen Alltag wirklich zur Ruhe kommen.
Aus einem Gemeinschaftstanzprojekt in Hamburg ist „Wheelie Show“ entstanden – ein Kurs, bei dem Teilnehmende mit Bewegung und Barrierefreiheit experimentierten. Daraus hat sich mittlerweile eine vollständige Produktion entwickelt, die Tanz, Theater und persönliche Geschichten vereint. Die Performance verbindet Athletik, Kreativität und die Frage, welche Rolle Tempo in unserem Leben spielt. Durch die Mischung unterschiedlicher Fähigkeiten und Objekte bietet sie einen frischen Blick auf Bewegung und Verbindung. Das Publikum verlässt den Saal mit einem Gefühl von Begeisterung – und dem Nachhall einer Reflexion darüber, wie wir uns in der Welt bewegen.






