Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach wird zum urbanen Zukunftsquartier mit 6.000 Wohn- und Arbeitsplätzen
Lara LangZanders-Gelände in Bergisch Gladbach wird zum urbanen Zukunftsquartier mit 6.000 Wohn- und Arbeitsplätzen
Das Gelände des ehemaligen Zanders-Werks in Bergisch Gladbach steht vor einer umfassenden Neugestaltung: Geplant sind 3.000 neue Wohnungen sowie 3.000 Arbeitsplätze. Zudem sollen gemischt genutzte Flächen mit Einzelhandel, Gastronomie und kulturellen Einrichtungen entstehen. Mit den ersten entscheidenden Weichenstellungen und Baumaßnahmen gewinnt das Projekt nun an Fahrt.
Am 30. April 2026 trat Oliver Brügge als Geschäftsführer der Zanders Entwicklung GmbH (ZEG) zurück. Unter seiner Führung war das Unternehmen gegründet und seine strategische Ausrichtung in der Anfangsphase geprägt worden. Bis zur Berufung eines dauerhaften Nachfolgers übernimmt Udo Krause kommissarisch die Geschäftsführung.
Der Stadtplanungsausschuss wird den Bebauungsplan am 30. April 2026 beraten, gefolgt von einer Abstimmung im Stadtrat am 12. Mai 2026. Noch ausstehend sind die Entscheidung, ob das Gelände verkauft oder verpachtet wird, sowie die Finalisierung des Masterplans. Parallel dazu beginnen 2026 die Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden, um das historische Z-Ensemble bis Anfang 2027 freizulegen.
Eine Einzelhandelsstrategie soll sicherstellen, dass das neue Zanders-Areal nahtlos an die Innenstadt angebunden wird. Ein Investor hat bereits konkretes Interesse an der Entwicklung von Gewerbe- und Gastronomieprojekten auf dem Gelände bekundet. Den Auftakt der öffentlichen Beteiligung markiert die Eröffnung des Rail Parks am 9. Mai 2026. Zeitgleich geht die neue Website zanders.de online, die fortan über den Stand der Umgestaltung informieren wird.
Das Zanders-Projekt soll in den kommenden Jahren Wohnraum, Arbeitsplätze und gemischt genutzte Flächen schaffen. Mit den anstehenden Abstimmungen und dem Beginn der Abrissarbeiten werden nun die Weichen für die Zukunft des Geländes gestellt. Die Eröffnung des Rail Parks und der Start der Website leiten die breite öffentliche Einbindung in die Planungen ein.






