21 March 2026, 22:02

1. FC Köln steckt tief in der Krise – Trainer Kwasniok unter Druck

Eine Gruppe von Fußballspielern in Uniformen, die auf einem Feld mit einem "Ligue 1"-Schild im Hintergrund jubeln.

1. FC Köln steckt tief in der Krise – Trainer Kwasniok unter Druck

Die Krise des 1. FC Köln hält an: Nach der jüngsten Niederlage hat die Mannschaft ihre sieglose Serie auf sieben Spiele ausgedehnt. Der Verein ist damit auf Platz 15 der Bundesliga abgerutscht – nur einen Rang über dem Relegationsplatz. Der Druck auf Trainer Lukas Kwasniok wächst, da sich die Ergebnisse weiterhin nicht bessern.

Kwasnioks Bilanz in Köln bleibt deutlich hinter seinen früheren Erfolgen zurück. In 28 Spielen unter seiner Leitung gelangen dem Team lediglich sieben Siege, sieben Unentschieden und 14 Niederlagen, was eine negative Tordifferenz von -11 zur Folge hat. Ein krasser Gegensatz zu seiner Zeit bei SSV Paderborn, wo er in 144 Partien eine Siegquote von 43,75 Prozent erreichte (63 Siege) und eine Tordifferenz von +65 vorweisen konnte.

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Nach dem jüngsten Rückschlag hielt sich Sportdirektor Thomas Kessler mit einer klaren Rückendeckung für Kwasniok zurück. Auf die Frage nach der Zukunft des Trainers antwortete Kessler vorsichtig, er werde "heute Nacht erst einmal darüber schlafen". Der Coach selbst gibt sich indes kämpferisch und betont: "Ich bin der richtige Mann am richtigen Ort mit dem richtigen Team im richtigen Verein." Zudem behauptet er, weiterhin die volle Unterstützung der Vereinsführung zu genießen.

Die Lage könnte sich weiter zuspitzen, falls der FC St. Pauli am kommenden Wochenende zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnt. Ein Sieg der Hamburger würde Köln auf Platz 16 drücken – und damit direkt in die Relegation. Kessler unterstrich die Dringlichkeit der Situation und forderte, die Mannschaft müsse "bald wieder dreifach punkten".

Die nächsten Spiele werden für den 1. FC Köln entscheidend sein. Mit Kwasnioks Zukunft auf dem Prüfstand und einer anhaltend schwachen Form steht der Verein an einem Scheideweg. Ein weiterer Abstieg in der Tabelle würde das Abstiegsrisiko erhöhen – und lässt kaum noch Spielraum für Fehler.

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