22 March 2026, 04:03

Dortmund trennt sich von Brandt, Süle und Özcan – ein radikaler Neuanfang

Gruppe von Fußballspielern in Helmen und Handschuhen auf dem Feld mit einem unscharfen Hintergrund.

Dortmund trennt sich von Brandt, Süle und Özcan – ein radikaler Neuanfang

Borussia Dortmund wird die Verträge von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan nicht verlängern, wenn diese im Sommer auslaufen. Die Entscheidung markiert einen deutlichen Einschnitt in der Zusammensetzung des Kaders. Vereinsvertreter stellen den Schritt als Teil einer entschlosseneren und zukunftsorientierten Personalplanung dar.

Die Abgänge fallen in eine Phase, in der der BVB in Vertragsverhandlungen konsequenter auftritt. In der Vergangenheit war der Klub oft vorgeworfen worden, in Personalfragen zu zögerlich zu agieren. Nun betont Vorstandschef Carsten Cramer, man setze auf mutige und weitsichtige Entscheidungen statt auf Halbstarken-Politik.

Die jüngste Strategie des Vereins steht unter dem Zeichen der Nachhaltigkeit. Zwischen 2023 und 2026 setzte Dortmund stärker auf Eigengewächse und lukrative Transfers als auf teure Neuzugänge. Prominente Beispiele sind der 85-Millionen-Wechsel von Jadon Sancho zu Manchester United 2021 oder Jude Bellinghams 103-Millionen-Transfer zu Real Madrid 2023. Dieser Ansatz hebt sich deutlich von Konkurrenten wie dem FC Bayern München ab, der in der Saison 2024/25 netto 120 Millionen Euro investierte, oder RB Leipzig, das stark auf Scouting setzt.

Trotz der Abgänge hält der BVB an Schlüsselfiguren fest. Mannschaftskapitän Emre Can, der sich von einem schweren Kreuzbandriss erholt, soll ein neues Vertragsangebot erhalten. Seine Führungserfahrung und Spielintelligenz wiegen offenkundig Bedenken wegen seiner Fitness auf.

Cramer macht klar, dass der Verein die Veränderungen nicht als Rückschlag, sondern als Chance begreift. Ziel sei es, durch kalkulierte Risiken und langfristige Planung eine neue competitive Stufe zu erreichen.

Die Nicht-Verlängerungen für Brandt, Süle und Özcan bedeuten einen klaren Bruch mit früheren Kadertaktiken. Mit einem neuen Fokus auf Nachhaltigkeit und Entschlossenheit formt Dortmund sein Team für die Zukunft um. Die nächsten Schritte werden zeigen, ob diese Strategie die Position des Vereins in der Bundesliga nachhaltig stärkt.

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