Aachener Debatte zu den umstrittenen EU-Asylreformen am 18. Dezember 2025
Aachener Debatte zu den umstrittenen EU-Asylreformen am 18. Dezember 2025
Öffentliche Diskussion zu den umstrittenen neuen Asylregeln der EU in Aachen am 18. Dezember 2025
Genau an dem Tag, an dem das Europäische Parlament verschärfte Asylvorschriften verabschiedet hat, findet in Aachen eine öffentliche Debatte über die umstrittenen Reformen der EU-Asylpolitik statt. Unter der Leitung des Politikwissenschaftlers Siebo Janssen wird die Veranstaltung die Neuerungen beleuchten, die es ermöglichen, Asylverfahren in sogenannte „sichere Drittstaaten“ wie Ruanda auszulagern – selbst wenn die Antragstellenden zuvor keine Verbindung zu diesen Ländern hatten. Zu den Veranstaltern zählen das EUROPE DIRECT Informationszentrum, das Europäische Klassenzimmer der Route Charlemagne und die Bischöfliche Akademie Aachen.
Der überarbeitete Rechtsrahmen der EU, Teil der umfassenderen GEAS-Reformen (Gemeinsames Europäisches Asylsystem), war nach monatelangen Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament, den Mitgliedstaaten und der EU-Kommission finalisiert worden. Zu den zentralen Änderungen gehört eine gemeinsame EU-Liste „sicherer Herkunftsstaaten“ – darunter Marokko, Tunesien und Ägypten –, die Abschiebungen beschleunigen und Asylrechte einschränken soll. Die deutsche Bundesregierung hatte die Reformen bereits im September 2025 gebilligt und damit einen breiteren Trend zu strengeren Grenzkontrollen im gesamten Block unterstützt.
Die Veranstaltung im Grashaus (Fischmarkt 3, Aachen) wird sich mit diesen Politiken und ihren Folgen auseinandersetzen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch verpflichtend über die Website *Europa-dienstag.de. Für diejenigen, die nicht vor Ort sein können, gibt es zudem einen Livestream. Die Debatten um die Reformen haben vor dem Hintergrund einer allgemeinen politischen Verschiebung hin zu restriktiveren Migrationspositionen an Schärfe gewonnen. Die Neuregelungen, die unter anderem von Abgeordneten der CDU und AfD* unterstützt werden, stellen eine deutliche Verschärfung des Asylrechts dar – insbesondere, weil Asylverfahren nun auch dann in Drittstaaten verlagert werden können, wenn die Antragstellenden keinerlei Bezug zu diesen Ländern haben.
Die Diskussion findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem die EU tiefgreifende Änderungen ihres Asylsystems durchsetzt, die den Schutz für Geflüchtete verringern und Abschiebungen beschleunigen. Die Veranstalter wollen Aufklärung über die Reformen und ihre Auswirkungen auf die Migrationsbewegungen bieten. Weitere Informationen und die Anmeldung sind über die Facebook-Veranstaltungsseite abrufbar.
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