28 April 2026, 14:14

Anja Adler qualifiziert sich für zwei Weltcup-Disziplinen im Para-Kanu

Gruppe von Menschen in Kajaks auf dem Wasser mit einem "Kohle Kill Klima"-Schild, Paddel in der Hand, vor dem Hintergrund von Bäumen, Gebäuden, Kränen und blauem Himmel.

Anja Adler qualifiziert sich für zwei Weltcup-Disziplinen im Para-Kanu

Anja Adler sichert sich Startplätze in zwei Disziplinen für den anstehenden Weltcup

Nach einer starken Leistung bei den nationalen Para-Kanu-Qualifikationswettkämpfen hat sich Anja Adler für zwei Wettbewerbe beim kommenden Weltcup qualifiziert. Die Trials fanden am 26. April 2026 statt, wo sie in den Disziplinen Kajak (KL2) und Va'a (VL3) die Qualifikationsnormen erfüllte. Ihre nächste große Herausforderung wird der Weltcup in Brandenburg sein, der vom 14. bis 17. Mai 2026 stattfindet.

Adler erzielte im Kajak eine Qualifikationszeit von 53,1 Sekunden und verbesserte sich damit um eine ganze Sekunde im Vergleich zum Vorjahr. Den Fortschritt führt sie auf ihr intensives Wintertraining und die Betreuung durch ihren Trainer zurück. Besonders die Kraftarbeit mit René Sack hat sich ausgezahlt – ihre Leistungsdiagnostik zeigt deutliche Steigerungen in der Kraftentfaltung.

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Nun konzentriert sie sich darauf, ihre Technik zu verfeinern. Adler will ihre gestiegene Kraft in effizientere Paddelschläge umsetzen, bevor es zum Weltcup geht. Während sie ihre Erfolge feierte, verlief die Qualifikation für andere Athleten weniger erfolgreich: Maik Polte verpasste die Qualifikation im Va'a (VL3). Anas Al Khalifa, ein weiterer Mitfavorit, fehlte aufgrund gesundheitlicher Probleme bei den Trials.

Zufrieden mit ihren Ergebnissen bleibt Adler dennoch entschlossen, sich weiter zu verbessern. Der Weltcup in Brandenburg wird ihre nächste Gelegenheit sein, ihren Fortschritt auf internationaler Bühne unter Beweis zu stellen.

Mit der Qualifikation in beiden Disziplinen – KL2-Kajak und VL3-Va'a – festigt Adler ihren Ruf als eine der führenden Athletinnen im Para-Kanu. Nur wenige Wochen vor dem Weltcup wird sich zeigen, wie sich ihre Wintervorbereitung und technischen Anpassungen gegen die weltbeste Konkurrenz auswirken. Der Wettbewerb in Brandenburg wird der Lackmustest für ihre harte Arbeit sein.

Quelle