02 April 2026, 18:03

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat reformiert sich für mehr Teilhabe und Vielfalt

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", wobei einige eine Mütze und eine Schutzbrille tragen und andere zusätzliche Banner halten, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen, Laternenpfählen und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat reformiert sich für mehr Teilhabe und Vielfalt

Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach reformiert sich für bessere Vertretung von Menschen mit Behinderungen

Der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach hat tiefgreifende Veränderungen durchlaufen, um Menschen mit Behinderungen besser zu vertreten. Die Gruppe wurde von neun auf dreizehn Mitglieder erweitert und nimmt erstmals auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen auf. Zudem wurde eine neue Führung gewählt, die die Arbeit des Gremiums lenken soll.

Erst kürzlich entsandte der Beirat seine Mitglieder in die Ausschüsse des Stadtrats. Dieser Schritt stellt sicher, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in lokale Entscheidungsprozesse einfließen. Ein zentrales Anliegen bleibt die barrierefreie Gestaltung von Dokumenten – künftig sollen verständlichere und zugänglichere Formulierungen verwendet werden.

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Zur neuen Vorsitzenden wurde Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker, die die Städtische Max-Bruch-Musikschule vertritt. Die Wahlen folgten auf die Erweiterung des Beirats auf dreizehn Sitze, wodurch die Vielfalt der Stadtbevölkerung besser abgebildet wird.

Zudem wurde ein aktualisierter Aktionsplan Inklusion verabschiedet. Dieser muss nun noch vom Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie vom Stadtrat endgültig gebilligt werden. Wie viele Mitglieder vor der letzten Stadtratssitzung von externen Organisationen nominiert wurden, blieb unklar.

Der erweiterte Inklusionsbeirat wird künftig eine stärkere Rolle in kommunalen Entscheidungen einnehmen. Mit der neuen Führung und dem Aktionsplan sollen Barrierefreiheit und Repräsentation verbessert werden. Als nächster Schritt steht die finale Zustimmung des Stadtrats zum überarbeiteten Plan an.

Quelle