CDA fordert 38 Cent Kilometerpauschale – erste Erhöhung seit 2009
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Kilometerpauschale für Dienstfahrten mit Privatfahrzeugen zu erhöhen. Der Vorsitzende Dennis Radtke schlug vor, den aktuellen Satz von 30 Cent auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben – ein Wert, der seit 2009 unverändert geblieben ist. Gleichzeitig kritisierte er jüngste Vorschläge für autofreie Sonntage als unwirksam für Pendler im Alltag.
Radtke wies darauf hin, dass die Spritpreise aufgrund der anhaltenden geopolitischen Spannungen weiter steigen dürften. Statt kurzfristiger Maßnahmen wie autofreien Sonntagen forderte er schärfere Wettbewerbsregeln und gezielte finanzielle Entlastungen. Sein Konzept umfasst ein steuerfreies Mobilitätsgeld, das schnelle und unbürokratische Hilfe bieten soll.
Die aktuelle Kilometerpauschale – der steuerlich absetzbare Satz für berufsbedingte Autofahrten – liegt seit über 15 Jahren unverändert bei 0,30 Euro pro Kilometer. Laut offiziellen Steuerrichtlinien gab es zwischen 2021 und 2026 keine Anpassungen. Radtke betonte, die Regierung müsse endlich handeln, statt den Bürgern lediglich zu raten, weniger Sprit zu verbrauchen.
Sollte der vorgeschlagene Satz von 38 Cent eingeführt werden, wäre dies die erste Erhöhung seit mehr als einem Jahrzehnt. Mit ihrem Plan will die CDA die finanzielle Belastung von Arbeitnehmern angesichts steigender Transportkosten verringern. Radtkes Ablehnung autofreier Sonntage unterstreicht dabei den Fokus auf langfristige Lösungen statt kurzfristiger Symbolpolitik.






