30 March 2026, 08:04

DeepL plant milliardenschweren Börsengang in den USA nach Rekordwachstum

Emerson-Logo an einer Gebäudefassade mit dem Text "Emerson investiert 1,5 Milliarden USD in den USA" vor einem klaren blauen Himmel.

DeepL plant milliardenschweren Börsengang in den USA nach Rekordwachstum

Kölner KI-Übersetzungsunternehmen DeepL plant angeblich Börsengang in den USA

Wie aus Kreisen des Unternehmens verlautet, erwägt DeepL, ein in Köln ansässiges KI-Übersetzungsunternehmen, einen Börsengang in den USA. Das geplante IPO könnte das Unternehmen mit bis zu 5 Milliarden US-Dollar bewerten. Das 2017 gegründete Start-up hat sich rasant entwickelt und unterhält heute Standorte in Deutschland, Japan und den USA.

DeepL spezialisiert sich auf KI-gestützte Übersetzungen und beschäftigt mittlerweile über 100 Mitarbeiter. Im Mai 2024 sicherte sich das Unternehmen 300 Millionen US-Dollar an Investitionen, wodurch sich seine Bewertung auf damals 2 Milliarden US-Dollar verdoppelte. Nun laufen Gespräche über einen Börsengang, wobei die Nasdaq als wahrscheinlicher Handelsplatz gilt.

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Ein Listing könnte bereits im kommenden Jahr erfolgen, doch der genaue Zeitpunkt und Ort stehen noch nicht fest. DeepLs Schritt folgt einem größeren Trend unter KI-Start-ups, die nach bedeutenden Investitionen streben. So verhandelt etwa der deutsche Konkurrent Black Forest Labs Berichten zufolge über eine Finanzierungsrunde, die das Unternehmen mit rund 4 Milliarden US-Dollar bewerten könnte.

Unterdessen hat der Technologiekonzern Nvidia angekündigt, bis zu 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI investieren zu wollen. Die Mittel sollen den Aufbau neuer Rechenzentren und KI-Infrastruktur fördern – ein weiteres Zeichen für das rasante Wachstum der Branche.

Ein möglicher Börsengang wäre für DeepL ein weiterer Meilenstein, nachdem das Unternehmen seit seinem Marktstart international expandiert hat. Bei Erfolg könnte das Listing die finanziellen Spielräume und die Marktposition des Unternehmens weiter stärken. Die nächsten Schritte hängen davon ab, in den kommenden Monaten entscheidende Details zu finalisieren.

Quelle