24 March 2026, 06:04

Deutschlands erster Ehrentag 2026: Engagement für Demokratie und Gemeinschaft

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein gelbes "Wähle für das Klima"-Plakat, mit Ballons, Schildern, Fahrrädern, Bäumen, Laternenmasten und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Deutschlands erster Ehrentag 2026: Engagement für Demokratie und Gemeinschaft

Deutschlands erster Ehrentag findet vom 16. bis 31. Mai 2026 statt – eine Initiative, die Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigt, sich in demokratischen und gemeinnützigen Projekten zu engagieren. Schirmherr der Aktion ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der damit eine Plattform schafft, auf der Menschen eigene Vorhaben ins Leben rufen oder sich bestehenden Initiativen anschließen können. Für Engagierte stehen Fördermittel und Unterstützung bereit.

Die Kampagne wurde von Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen, der sie als Patron begleitet. Ihr Ziel ist es, demokratische Verantwortung und bürgerliches Engagement im ganzen Land zu stärken. Anders als bei eintägigen Veranstaltungen können Aktivitäten flexibel zwischen dem 16. und 31. Mai stattfinden – ein Zeitrahmen, der den Organisatoren Spielraum lässt.

Finanzielle Förderung bietet die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE), die pro Projekt Zuschüsse von bis zu 500 Euro vergibt. Anträge können bis zum 31. Mai über das DSEE-Portal eingereicht werden, solange Mittel verfügbar sind. Auf der Website zum Ehrentag, erreichbar über das Portal der Stadt Velbert, finden Interessierte zudem Materialien sowie einen Engagement-Finder unter *ehrentag.de*. Hier lassen sich eigene Aktionen eintragen oder lokale Projekte entdecken, die Unterstützung brauchen.

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Unterstützt wird die Initiative von prominenten Partnern wie der Deutschen Postcode Lotterie, der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, Aktion Mensch sowie Stiftungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Nationalmannschaft. Dennoch haben sich Stand März 2026 noch keine Bundesländer öffentlich zur Teilnahme bekannt.

Dirk Lukrafka, Bürgermeister von Velbert, hat die Einwohner zur Mitwirkung aufgerufen und betont, dass der Ehrentag gemeinschaftliche Zusammenhälte und demokratische Werte stärkt. Zwar wurden in Medienberichten bereits begleitende Veranstaltungen wie der Veteranentag 2025 im Reichstag erwähnt, konkrete Pläne zur Beteiligung der Länder stehen jedoch noch aus.

Der Ehrentag bietet Einzelpersonen und Gruppen eine strukturierte Möglichkeit, sich gesellschaftlich einzubringen – mit Fördergeldern und Werbeinstrumenten als Rückhalt. Bis zum Stichtag am 31. Mai können sich Interessierte noch um Zuschüsse bewerben oder ihre Projekte anmelden. Über den Erfolg der Initiative wird letztlich entscheiden, wie stark sich die Kommunen und ihre Bürger einbringen.

Quelle