Dokumentarfilm "Söhne ohne Väter" zeigt Nachkriegs-Schicksale in Troisdorf
Lara LangDokumentarfilm "Söhne ohne Väter" zeigt Nachkriegs-Schicksale in Troisdorf
Neuer Dokumentarfilm über Männer ohne Väter kommt im Mai nach Troisdorf
Im nächsten Monat wird in Troisdorf der Dokumentarfilm "Söhne ohne Väter" gezeigt, der sich mit dem Leben von Männern beschäftigt, die ohne Vater aufwuchsen. Unter der Regie des ortsansässigen Filmemachers Andreas Fischer untersucht der Film, wie diese Abwesenheit ihre Beziehungen und Identitäten prägte. Die Veranstaltung ist kostenlos und für alle Interessierten offen.
Die Vorführung findet am Sonntag, 11. Mai 2025, um 17:00 Uhr in der Evangelischen St.-Johannes-Kirche, Viktoriastraße 1, 53840 Troisdorf, statt. Fischer, der selbst in Troisdorf aufgewachsen ist, wird anwesend sein und im Anschluss an den Film eine Diskussion leiten.
"Söhne ohne Väter" porträtiert Männer, die ihren Vater oft durch den Zweiten Weltkrieg verloren. Fast jedes dritte Kind im Nachkriegsdeutschland wuchs ohne Vater auf. Viele der Befragten beschreiben eine enge Bindung zu ihren Müttern, fühlten sich aber zugleich von der Verantwortung belastet.
In einigen Familien kamen Stiefväter hinzu, was komplexe emotionale Dynamiken schuf. Der Film beleuchtet, wie diese Erfahrungen ihr späteres Leben, ihre Beziehungen und ihr Selbstverständnis beeinflussten.
Die Vorführung bietet die Gelegenheit, sich mit einem selten thematisierten Aspekt der Nachkriegsgeschichte auseinanderzusetzen. Nach dem Film können die Zuschauer direkt mit Andreas Fischer ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei, und alle sind herzlich eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen.






