02 May 2026, 02:03

Ehepaar aus Coesfeld fällt auf perfiden Online-Investitionsbetrug herein

Altes deutsches Aktienzertifikat mit der Aufschrift "Louis Spohr - Zweites Deutsches Lieder" und einem roten Rand.

Ehepaar aus Coesfeld fällt auf perfiden Online-Investitionsbetrug herein

Ehepaar aus dem Kreis Coesfeld verliert fünfstelligen Betrag an Online-Investitionsbetrug

Ein Ehepaar aus dem Kreis Coesfeld ist auf einen Online-Investitionsbetrug hereingefallen und hat dabei einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich verloren. Der Schwindel flog erst auf, als das Paar versuchte, eine verdächtige Überweisung rückgängig zu machen. Nun warnen die Behörden vor unseriösen Finanzangeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein.

Erstmals mit dem Betrug konfrontiert wurden die Geschädigten bei der Suche nach Anlageöglichkeiten im Internet. Eine Werbeanzeige für eine Aktienhandelsplattform versprach hohe Renditen – das Paar entschied sich, dem Angebot nachzugehen.

Nach der Registrierung erhielten sie ein Testkonto mit einem Guthaben von 1.000 Euro, um das System auszuprobieren. Beim Handel zeigte die Plattform Gewinne an, was den Eindruck von Seriosität erweckte. Kurze Zeit später fügte ein angeblicher Mitarbeiter das Paar einer WhatsApp-Gruppe hinzu, in der Mitglieder vermeintliche Erfolgsgeschichten und Investmenttipps teilten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Um weiterhandeln zu können, wurden die Geschädigten aufgefordert, offizielle „Mitglieder“ zu werden und einen größeren Betrag auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Sie kamen der Aufforderung nach und überwiesen einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich. Erst als sie später versuchte, das Geld abzuziehen, kamen ihnen Zweifel – und sie erkannten, dass sie betrogen worden waren.

Das Bundeskriminalamt (BKA) ruft die Bevölkerung seitdem dazu auf, bei vermeintlich lukrativen Anlageangeboten skeptisch zu bleiben. Wer Betrug vermutet, sollte sich umgehend an die Behörden wenden.

Für Rückfragen zum Fall steht die Pressestelle der Polizei Coesfeld zur Verfügung. Opfer oder Besorgte können sich unter den Rufnummern 49 2541 14 290 bis 292 oder 49 2541 14 195 melden. Die Polizei betont weiterhin, wie wichtig es ist, Anlageangebote vor Geldtransfers gründlich zu prüfen.

Quelle