02 April 2026, 22:03

Erzbistum Köln plant Milliarden-Wirtschaftsreform bis 2030

Ein abgenutztes ledergebundenes Buch mit dem Titel "The Book of Common Prayer and Administration of the Sacraments, Rites and Ceremonies of the Church of England" liegt aufgeschlagen vor einer Seite mit schwarzer Tinte.

Erzbistum Köln plant Milliarden-Wirtschaftsreform bis 2030

Das Erzbistum Köln hat einen ehrgeizigen Wirtschaftsplan im Wert von rund einer Milliarde Euro vorgestellt. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Effizienz zu steigern und die langfristige Stabilität zu sichern – mit weitreichenden strukturellen Veränderungen in den kommenden zehn Jahren.

Laut Angaben des Bistums stiegen die Kirchensteuereinnahmen 2024 um 1,7 Prozent, wodurch sich der jährliche Überschuss auf 13,2 Millionen Euro beläuft. Diese Steuern, die etwa zwei Drittel des Haushalts ausmachen, finanzieren vor allem die seelsorgerische Arbeit in der Region.

Im Rahmen des "Rahmenplans 2030" plant das Erzbistum, die Zahl seiner Gebäude innerhalb von zehn Jahren um 25 Prozent zu reduzieren. Der Wirtschaftsexperte Gordon Sobbeck bezeichnete die aktuelle finanzielle Lage als solide und stabil; kurzfristige Kürzungen seien nicht vorgesehen. Stattdessen liege der Fokus darauf, durch besseres Ressourcenmanagement ungenutztes Potenzial zu erschließen.

Die Strategie des Erzbistums Köln setzt auf finanzielle Sicherheit und stellt sich gleichzeitig zukünftigen Herausforderungen. Durch den Abbau überflüssiger Infrastruktur und eine optimierte Mittelverwendung soll die qualitativ hochwertige seelsorgerische Arbeit gesichert werden – ohne dabei auf Haushaltskürzungen zurückgreifen zu müssen.

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