25 March 2026, 00:05

Evonik dämpft Quartalsprognose: Aktie bleibt unter Druck trotz Insider-Käufe

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Evonik dämpft Quartalsprognose: Aktie bleibt unter Druck trotz Insider-Käufe

Evonik senkt Gewinnprognose für das dritte Quartal 2025

Der Chemiekonzern Evonik hat seine Erwartungen für das dritte Quartal 2025 nach unten korrigiert und rechnet nun mit einem bereinigten EBITDA zwischen 420 und 460 Millionen Euro. Im Vorquartal hatte das Unternehmen noch 577 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund eines kontinuierlichen Rückgangs des Aktienkurses in den vergangenen Monaten.

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Die Papiere des Konzerns haben innerhalb des letzten Jahres über 35 Prozent an Wert verloren und notieren derzeit bei 14,10 Euro. Der Umsatz für 2025 sank um 7 Prozent auf 14,1 Milliarden Euro – ein Zeichen für die schwierigen Marktbedingungen. Analysten hatten ursprünglich ein bereinigtes operatives Ergebnis von rund 500 Millionen Euro für das dritte Quartal prognostiziert, doch Evoniks revidierte Prognose bleibt nun hinter dieser Marke zurück.

Trotz der schwachen Entwicklung haben zwei Führungskräfte kürzlich bedeutende Insider-Käufe getätigt. Personalvorstand Thomas Wessel erwarb im August 2.999 Aktien, während Claudine Mollenkopf, seit April Mitglied des Vorstands, für 95.875 Euro insgesamt 6.500 Anteile kaufte. Solche Transaktionen gelten oft als Vertrauenssignal in die grundlegende Stärke eines Unternehmens, selbst wenn die Aktie unter Druck steht.

Auch die Branche insgesamt sendet gemischte Signale. Während BASF vor anhaltender konjunktureller Schwäche bis 2026 warnt, hat Berkshire Hathaways jüngster Kauf von OxyChem Hoffnungen auf eine mögliche Erholung geweckt. Das Finanzmagazin DER AKTIONÄR rät Anlegern dennoch zur Vorsicht und empfiehlt, auf klarere Anzeichen einer Besserung in Evoniks Geschäftsentwicklung und Marktposition zu warten.

Die gesenkte Gewinnprognose und der fallende Aktienkurs unterstreichen die Herausforderungen, vor denen Evonik 2025 steht. Doch die jüngsten Insider-Käufe und Branchenentwicklungen deuten auf vorsichtigen Optimismus für eine mögliche Trendwende hin. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich diese Investitionen in eine solidere finanzielle Performance übersetzen lassen.

Quelle