Faire Orangen aus Kalabrien helfen Migrant:innen und Geflüchtetenprojekte
Lara LangFaire Orangen aus Kalabrien helfen Migrant:innen und Geflüchtetenprojekte
Eine Genossenschaft in Süditalien verkauft fair gehandelte Orangen, um afrikanische Migrant:innen und Flüchtlingsprojekte zu unterstützen
Die Früchte werden biologisch angebaut und unter fairen Bedingungen von SOS Rosarno geerntet, einem Zusammenschluss kleiner Landwirt:innen. Die Erlöse aus dem Verkauf fließen sowohl in ihre Arbeit als auch in die Initiative Mediterranean Hope, die sich für Geflüchtete einsetzt.
In der Region Kalabrien verdienen rund 2.500 afrikanische Saisonarbeiter:innen oft nur 25 Euro am Tag. Viele leben in notdürftigen Hütten oder Zelten ohne fließend Wasser oder Strom. SOS Rosarno will dies ändern, indem es direkte Verbindungen zwischen Erzeuger:innen, Arbeiter:innen und Kund:innen aufbaut – für faire Löhne und gerechte Arbeitsbedingungen.
Die Genossenschaft bietet 10-Kilogramm-Kisten mit Orangen für 33 Euro an. Auch andere Früchte wie Clementinen, Zitronen, Granatäpfel und Avocados sind erhältlich. Bestellungen sind bis zum 21. Februar über die Website des Orange Network möglich.
Die Aktion ist eine gemeinsame Initiative in Solingen und dem Bergischen Land. Beteiligt sind lokale Organisationen wie die Evangelische Kirche, Weltläden und Jugendzentren. Die Abholung der frischen Ware ist für den 7. März am Standort der Technischen Betriebe Solingen in Gräfrath geplant.
Das Projekt sichert nicht nur faire Löhne für Migrant:innen, sondern liefert auch hochwertiges Bio-Obst. Gleichzeitig unterstützt es humanitäre Hilfsprojekte im Rahmen von Mediterranean Hope. Weitere Informationen gibt es im Rundbrief des Orange Network auf der Website der Klingenkirche.
